- 31.05.2002, 11:38:09
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PVA: Bures wirft Haupt und Gaugg "Täuschung und Heuchelei" vor
Wien (SK) Für FPÖ-Minister Haupt und FPÖ-Abgeordneten Gaugg
sind "Täuschung und Heuchelei offensichtlich an der Tagesordnung";
"beide haben dem Nationalrat in unverfrorener und unwürdiger Weise
bewusst die Unwahrheit gesagt", bekräftigte
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures am Freitag ihre Kritik im
Zuge der Bestellung Gauggs zum Generaldirektorstellvertreter der
Pensionsversicherungsanstalt (PVA). ****
Minister Haupt habe am 23. Mai das Parlament belogen, indem er
erklärte, dass er bei der Geheimsitzung am 14. Mai
mit dem Thema "Bestellung von Gaugg zum
Generaldirektorstellvertreter der Pensionsversicherungsanstalt" nicht
anwesend gewesen sei. Dabei habe ihm der Generaldirektor der PVAng,
Ewald Wetscherek, selbst der Lüge überführt. Bures sieht in der
Geheimabsprache über die Vergabe der Führungsposition einen
"eklatanten Fall von Postenschacher". Die Einsetzung der
Personalberatungsfirma Jenewein sei nichts anderes als "Tarnung und
Täuschung" auf Kosten der Steuerzahler gewesen, so Bures am Freitag
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.
"Was der FPÖ-Minister kann, kann der FPÖ-Abgeordnete schon lange",
kommentierte Bures die Tatsache, dass Gaugg am 18. April ebenfalls
den Nationalrat hinters Licht geführt und den Wechsel in die PVA in
letztklassiger Manier abgestritten hat. "Nun kann sich die
Bevölkerung ein Bild von der politischen Vorgangsweise der
selbsternannten Anti-Postenschacher-Partei machen, die einst ein
Volksbegehren gegen Privilegien gestartet hat", so Bures. "Die FPÖ
hat Postenschacher und Irreführung der Öffentlichkeit zum Programm
erhoben." Dass Gaugg dann auch noch mit "unverschämten
Gehaltsforderungen" aufwartet - er wollte ein Jahresgehalt von
200.000 Euro - sei zwar beschämend, überrasche in diesem
Zusammenspiel aber kaum mehr, so Bures abschließend. (Schluss) se
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