Kopietz: Mehr als 230.000 Arbeitslose lassen die Bundesregierung kalt

Wien macht's besser und investiert in Arbeitsplätze

Wien (SPW) " Mehr als 230.000 Arbeitslose lassen die Bundesregierung kalt. Statt endlich etwas gegen die dramatische Situation am Arbeitsmarkt zu unternehmen, kauft die blauschwarze Belastungskoalition lieber Abfangjäger und finanziert Werbekampagnen, mit denen sie ihr politisches Versagen kaschieren will", übte der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, LAbg. Harry Kopietz am Sonntag scharfe Kritik an der verfehlten Arbeitsmarktpolitik der derzeitigen Bundesregierung. "Arbeitslosenkanzler Schüssel und seine Regierungsfreunde haben es zu verantworten, dass innerhalb eines Jahres die Arbeitslosenrate in Österreich um 20 Prozent gestiegen ist, dass Österreich beim Wirtschaftswachstum innerhalb der EU mittlerweile am vorletzten Platz liegt und dass sich die Österreicher im europäischen Vergleich mit den niedrigsten Lohnzuwächsen abfinden müssen", stellte Kopietz gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien fest. Wien beweise einmal mehr, dass es anders ist: "Die Wiener Stadtregierung hat schon längst ein umfangreiches Investitionsprogramm gestartet, um die Situation am Arbeitsmarkt zu entspannen. Und in Wien wird im Gegensatz zur Bundesregierung gemeinsam mit den Sozialpartnern an Lösungsmöglichkeiten gearbeitet", so Kopietz weiter. ****

Es sei nicht verwunderlich, dass Schüssel, Rauch-Kallat und Co. angesichts der durch die Wiener Stadtregierung gesetzten Maßnahmen zusehends nervös werden. "Denn", so Kopietz, "sie wissen ja, dass sie selbst durch Tatenlosigkeit glänzen, während Wien aktive und vorausblickende Arbeitsmarktpolitik betreibt." Im übrigen sei es "mehr als billig", wenn ÖVP und FPÖ immer wieder darauf verweisen, dass die Arbeitsmarktdaten in Wien ebenfalls nicht rosig sind. "Was sie aber geflissentlich nicht dazu sagen ist, dass es die blauschwarze Bundesregierung ist, die allein in Wien durch Einsparungen im öffentlichen Dienst und durch Nicht-Investitionen nahezu 10.000 Arbeitsplätze vernichtet hat. Und sie vergessen auch gerne zu erwähnen, dass etwa 215.000 Pendler in Wien arbeiten und damit ihr Bundesland entlasten. Jeder vierte österreichische Arbeitsplatz befindet sich übrigens in Wien. Und die Wiener Stadtregierung unternimmt alles, um auch für die Zukunft Arbeitsplätze zu sichern. Auch wenn dies die blauschwarze Bundesregierung mit allen Mitteln zu verhindern sucht", so Kopietz abschließend. (Schluss) gd

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53 427-235

Pressedienst der SPÖ-Wien

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW/DSW