- 23.05.2002, 11:48:29
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Unireform: AktionsGemeinschaft präsentiert Verhandlungserfolge
Rohr: "Freuen uns über Erfolge, Nachjustierung aber sicher nötig!"
Wien (OTS) - In der heutigen Pressekonferenz präsentierte die AG
ihre Verhandlungserfolge bezüglich des UG 2002. In seiner
Stellungnahme bekräftigte AG-Bundesobmann Christoph Rohr, dass "unser
Weg des unablässigen Verhandelns mit Ministerium,
Wissenschaftssprechern und universitären Gremien der Richtige war.
Unsere Kernforderungen sind in der überarbeiteten Version des UG
2002 enthalten." Einen vollen Erfolg ortet die AG bei den
Studierendenrechten. Rohr: "Unsere massiven Forderungen wurden auf
ganzer Linie erfüllt. Sowohl bei der Anzahl der Prüfungstermine pro
Semester (drei), als auch bei den Antrittsmöglichkeiten zu Prüfungen
(vier) ist das Ministerium auf unsere Linie eingegangen. Hier ist uns
ein wichtiger Erfolg für die Studierenden gelungen!"
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die studentische Mitsprache. Die
von der AG geforderte Einrichtung von Kommissionen für
studienrelevante Angelegenheiten mit studentischer Mitbestimmung
findet sich in der Ministerratsvorlage ebenfalls wieder. Sowohl für
Habilitations- als auch Berufungsverfahren existieren nun Gremien mit
studentischer Beteiligung. Viel entscheidender ist jedoch die massiv
geforderte Hineinnahme der Kommission vergleichbar der derzeitigen
StuKo. Dabei äußerte Rohr jedoch Kritik: "Die neue "StuKo" sollte
über das Erstellen von Curricula hinaus studienspezifische Aufgaben
(z. B. Anrechnungen von Veranstaltungen, Lehrauftragsvergaben etc.)
übernehmen."
Nachjustier-Bedarf stellte die AG bei der Evaluierung der Lehre
fest. AG-Generalsekretärin Petra Olf: "Schön, dass die
Veröffentlichung der Ergebnisse jetzt verpflichtend ist. Aber eine
Evaluierung, die nur alle fünf Jahre stattfindet, ist wenig
zielführend. Und wo bleiben die Konsequenzen für die Lehrenden?".
Christoph Rohr pflichtet ihr bei: "Hier werden wir unsere Forderungen
verstärken. Unsere Konzepte stehen ja bereits. Als größte
Studierendenfraktion Österreichs hat die AktionsGemeinschaft ihre
Rolle ernst genommen und die Verhandlungen immer konsequent weiter
geführt. Was man von der derzeitigen ÖH-Exekutive nicht behaupten
kann. Sie hat ganz klar ihrer wichtigste Aufgabe nicht erfüllt und
die Studierenden im Stich gelassen. Dieses Verhalten ist
unentschuldbar", kritisierte der AG-Bundesobmann abschließend.
Rückfragehinweis:
AktionsGemeinschaft
Christoph Unger
Tel.: 0699 - 11 89 33 22
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