Unireform: AktionsGemeinschaft präsentiert Verhandlungserfolge

Rohr: "Freuen uns über Erfolge, Nachjustierung aber sicher nötig!"

Wien (OTS) - In der heutigen Pressekonferenz präsentierte die AG ihre Verhandlungserfolge bezüglich des UG 2002. In seiner Stellungnahme bekräftigte AG-Bundesobmann Christoph Rohr, dass "unser Weg des unablässigen Verhandelns mit Ministerium, Wissenschaftssprechern und universitären Gremien der Richtige war.

Unsere Kernforderungen sind in der überarbeiteten Version des UG 2002 enthalten." Einen vollen Erfolg ortet die AG bei den Studierendenrechten. Rohr: "Unsere massiven Forderungen wurden auf ganzer Linie erfüllt. Sowohl bei der Anzahl der Prüfungstermine pro Semester (drei), als auch bei den Antrittsmöglichkeiten zu Prüfungen (vier) ist das Ministerium auf unsere Linie eingegangen. Hier ist uns ein wichtiger Erfolg für die Studierenden gelungen!"

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die studentische Mitsprache. Die von der AG geforderte Einrichtung von Kommissionen für studienrelevante Angelegenheiten mit studentischer Mitbestimmung findet sich in der Ministerratsvorlage ebenfalls wieder. Sowohl für Habilitations- als auch Berufungsverfahren existieren nun Gremien mit studentischer Beteiligung. Viel entscheidender ist jedoch die massiv geforderte Hineinnahme der Kommission vergleichbar der derzeitigen StuKo. Dabei äußerte Rohr jedoch Kritik: "Die neue "StuKo" sollte über das Erstellen von Curricula hinaus studienspezifische Aufgaben (z. B. Anrechnungen von Veranstaltungen, Lehrauftragsvergaben etc.) übernehmen."

Nachjustier-Bedarf stellte die AG bei der Evaluierung der Lehre fest. AG-Generalsekretärin Petra Olf: "Schön, dass die Veröffentlichung der Ergebnisse jetzt verpflichtend ist. Aber eine Evaluierung, die nur alle fünf Jahre stattfindet, ist wenig zielführend. Und wo bleiben die Konsequenzen für die Lehrenden?". Christoph Rohr pflichtet ihr bei: "Hier werden wir unsere Forderungen verstärken. Unsere Konzepte stehen ja bereits. Als größte Studierendenfraktion Österreichs hat die AktionsGemeinschaft ihre Rolle ernst genommen und die Verhandlungen immer konsequent weiter geführt. Was man von der derzeitigen ÖH-Exekutive nicht behaupten kann. Sie hat ganz klar ihrer wichtigste Aufgabe nicht erfüllt und die Studierenden im Stich gelassen. Dieses Verhalten ist unentschuldbar", kritisierte der AG-Bundesobmann abschließend.

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