Institut für Klinische Pathologie und Prosektur am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz ist nach EN ISO 9001:2000 zertifiziert

Wien (OTS) - Qualität im System - Österreichweite Vorreiterrolle:
Institut für Klinische Pathologie und Prosektur am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz ist nach EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Ein weiterer Schritt zur ganzheitlichen Einführung eines Qualitätsmanagments bei den Barmherzigen Schwestern in Linz.

Als erste österreichische Einrichtung dieser Art setzt das Institut für Klinische Pathologie neue Standards in Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität. "Auch die klinisch tätigen Pathologen sind gefordert aufzuzeigen, ob das, was sie leisten gut ist, ob die Ergebnisse ihrer Arbeit richtig sind und ob die Art wie sie ihre Arbeit leisten und ihre Prozessabläufe festlegen, auch kompatibel sind mit ökonomischen Kriterien", unterstreicht Primarius Dr. Wolfgang Sega, Leiter des Institutes für Klinische Pathologie am KH der Barmherzigen Schwestern Linz die Bedeutung eines formalisierten Qualitätsmanagements. "Unsere Kunden, das sind unsere Patienten und zuweisende Ärzte, können davon ausgehen, dass die Strukturqualität unseres Institutes und die etablierten Prozessabläufe so qualifiziert sind, dass mit Gewebeschnitten und zytologischen Abstrichen ausgezeichnete Befunde gemacht werden können."

Der histologische und zytologische Befund des Klinischen Pathologen legt in vielen Fällen die Diagnose der Erkrankung und die weitere Behandlung fest. Mit diesen Befunden werden Stadien von Tumorerkrankungen definiert und damit wesentliche Informationen zur Prognose von Tumorleiden und Heilungschancen ermittelt. "Dies ist eine sehr bedeutende Aufgabe gerade am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, dem Onkologischen Schwerpunkt-KH in Linz", erklärt Primarius Sega.

Besonders hervorzuheben ist die während der Operation durchgeführte Schnellschnittuntersuchung vor allem bei Tumorerkrankungen der weiblichen Brustdrüse oder Tumorerkrankungen an den Eierstöcken. Neben der Entscheidung, ob hier eine gutartige oder bösartige Erkrankung vorliegt, wird durch den Klinischen Pathologen binnen weniger Minuten festgelegt, ob das krankhafte Gewebe auch vollständig entfernt werden konnte und ob andere Organteile (z.B. Lymphknoten) von Tumorabsiedelungen befallen sind oder nicht.

"Dies sind wesentliche Aussagen dazu, wie das weitere operative Verfahren durch den Chirurgen zu wählen ist, um die Heilungschancen der Patientin maximal zu wahren. Eine moderne Tumorchirurgie und Tumorbehandlung ist ohne dieses (international standardisierte) Verfahren und ohne die Befunde des Pathologen heute nicht mehr denkbar", betont der Leiter der Klinischen Pathologie.

Das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz führt ein umfassendes Qualitäts-managementsystem ein, um den Anforderungen seiner Patienten und seiner Mitarbeiter auch in Zukunft gerecht werden zu können. "Wichtige Einzelschritte wie z.B. die Einführung von Antibiotika-Therapierichtlinien, Veränderungen der Visitengestaltung, die eine intensivere Kommunikation zwischen Arzt und Patienten ermöglichen oder eine Verbesserung von organisatorischen Abläufen, die eine raschere Behandlung der Patienten ermöglichen, wurden schon gesetzt", erklärt Oberarzt Dr. Stefan Meusburger, MAS, Qualitätsmanager am KH der Barmherzigen Schwestern in Linz. "Mit der Zertifizierung nach EN ISO 9001/2000 hat das Institut für Pathologie eine Vorreiterrolle innerhalb des Krankenhauses und auch österreichweit übernommen."

Weitere Institute und Abteilungen werden in kürze folgen. Durch die Einführung umfassender Qualitätsmanagementsysteme in einzelnen Abteilungen und durch das Umsetzen von Verbesserungen im gesamten Krankenhaus bereiten sich die Barmherzigen Schwestern Linz darauf vor, auch als Gesamteinheit ein Qualitätsmanagementsystem einzuführen.

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Mag. Gabriela Neumaier
Leitung PR & Marketing
KH der Barmherzigen Schwestern Linz
Tel.: 0732/7677 - 7700
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