• 21.05.2002, 15:21:40
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VSStÖ: Keine Annäherung zu Gehrers Uni-Gesetz

Erste Reaktion zum Ministerratsbeschluss

Wien (SK) Die heute beschlossene Regierungsvorlage zum Uni-Gesetz
2002 ist weiter abzulehnen, so der Verband Sozialistischer
StudentInnen am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Die
offensichtlichsten Wahnsinnigkeiten wie die Pseudo-Amerikanisierung
des Notensystems wurden zwar entfernt, die undemokratische
Grundtendenz des Entwurfes bleibt aber", kritisierte
VSStÖ-Bundesvorsitzende Eva Schiessl. ****

Unverändert bleiben die Mehrheitsverhältnisse im Senat, die
zentralistische Konzeption der verbleibenden Uni-Gremien, die
Beschneidung der Studierendenrechte (Beurlaubung, Prüfungstermine)
und unklare Finanzierungsfragen.

Der von Bildungsministerin Gehrer geortete "breite Konsens" bezieht
sich höchstens auf die blau-schwarze Regierungskoalition, kritisiert
der Verband Sozialistischer StudentInnen. Schon der Umgang mit
Informationen zeige, dass die tatsächliche Diskussion in der
Regierungskoalition stattfindet, statt mit den Universitäten, so
Schiessl.

"Der Entwurf hat eine autoritär-hierarchische Konzeption der
Universität als Wirtschaftsbetrieb. Wir fordern daher: Zurück an den
Start für die Uni-Reform! Für offene, freie, demokratische
Universitäten!", schließt Schiessl. (Schluss) up/mm

Für Rückfragen steht Ihnen VSStÖ-Pressesprecher Dominik Gries unter
0699/101 42 021 gerne zur Verfügung.

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ

Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

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