• 21.05.2002, 11:32:07
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  • OTS0076 OTW0076

VP-Gerstl: Nach Übernahme der VOR-Anteile des Bundes künftig nur noch ein Verkehrsverbund

Forderungen der ÖVP Wien nach Zusammenfassung der Verkehrsverbünde wurde durchgesetzt

Wien, 21.05.2002 - "Aus sechs mach' eins! Die für die Fahrgäste
verwirrende Vielfalt an verschiedenen Verkehrsverbünden im Osten
Österreichs soll künftig durch einen einzigen Verkehrsverbund
ersetzt werden. Damit kann endlich ein einheitlicher Verkehrsverbund
mit einem einheitlichen Tarif, abgestimmten Liniennetz und
Fahrplänen, sowie einer integrierten Fahrgastinformation geschaffen
werden", so der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, Gemeinderat Mag.
Wolfgang Gerstl, zu dem heutigen Beschluss der Wiener
Landesregierung. ****

Erfreut zeigt sich Gerstl, dass sich damit auch Wien
grenzüberschreitenden Verkehrsmaßnahmen innerhalb der Region nicht
verschließt. "Aufgrund der zunehmenden Suburbanisierung Wiens ist es
dringend notwendig, über den Tellerrand der eigenen Landesgrenzen
hinaus zu denken und zu agieren", so Gerstl weiter.

Der Bund überträgt für je einen Euro dem Ländern Wien,
Niederösterreich und Burgenland seine Anteile am VOR, bleibt aber
dem neu zu schaffenden, einheitlichen Verkehrsverbund als Zahler
erhalten. Im Zuge der dafür notwendigen Verhandlungen wurde die
Schaffung eines einheitlichen Verkehrsverbundes für die Ost-Region
als langfristiges Ziel formuliert. Anstelle der bisherigen sechs
Verkehrsverbünde in der Ostregion (VOR, Verkehrsverbund nördliches
Weinviertel, Verkehrsverbund Waldviertel, Verkehrsverbund
NÖ-Zentral/Mostviertel, Verkehrsverbund NO-Süd/Burgenland Mitte,
Verkehrsverbund Südliches Burgenland) soll damit ein einheitlicher
Verkehrsverbund entstehen.

"Die Übernahme der Bundesanteile des VOR ist wichtiger und richtiger
Schritt, um dem öffentlichen Verkehr in unserer Region zu einem
einheitlichen, attraktiven und kundenfreundlichen Tarif- und
Linienangebot und einem einheitlichen Erscheinungsbild zu verhelfen.
Es liegt nun an der Wiener Stadtregierung und den Wiener Linien,
diese Möglichkeit beim Schopf zu packen, damit die Fahrgäste
möglichst bald die Verbesserungen zu spüren bekommen. Der Bund hat
unserer Stadt den nötigen Spielraum dafür gegeben", so Gerstl
abschließend. ****

Rückfragehinweis: ÖVP Wien - Pressestelle (Stefan Ritter)

TEL +43 (1) 515 43-40 FAX +43 (1) 515 43-49
MAIL [email protected] NET www.oevp-wien.at

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