• 15.05.2002, 11:56:27
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Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ)

Jahresbilanz 2001 - Personelle Weichenstellung für die Zukunft

Wien (OTS) - Die Bauwirtschaft ist der Wirtschaftszweig, der vom
europaweiten Konjunktureinbruch längerfristig betroffen ist. Ein
Rückgang der realen Bauproduktion um rund 3% ist angesichts der
Bedeutung der Bauwirtschaft als durchaus schwerwiegend zu bezeichnen.
Eine rasche Umsetzung des Generalverkehrswegeplanes, innovative Wege
im Wohnungsbau sowie eine optimale Kooperation mit verwandten
Verbänden sind wesentliche Voraussetzungen, um vor diesem Hintergrund
2002 erfolgreich wirtschaften zu können. In der angespannten
wirtschaftlichen Situation der Bauwirtschaft erfolgt in der VÖZ ein
umfassender Führungswechsel. Gen. Dir. Mag. Peter Orisich folgte
bereits im Februar MMag. Dr. Kriegner als Vorsitzender der VÖZ. Die
bisherige Geschäftsführung der VÖZ wird von Dir. BR DI Dr. Ernst
Roubin altersbedingt mit 1. Juli 2002 an Dipl. Ing. Felix
Friembichler übergeben.

Neue Strategien für zukünftiges Wachstum

Der österreichische Zementmarkt hat 2001, der wirtschaftlichen
Situation entsprechend, an Volumen verloren. Dass der Rückgang
allerdings nicht zu Lasten der österreichischen Zementindustrie geht,
ist mit den weiterhin rückläufigen Importen zu erklären. Dadurch
blieb die Versandmenge österreichischen Zements nahezu gleich, ja sie
konnte sogar auf 3,735 Mio. Tonnen gesteigert werden (+ 0,9%)"
erläutert Orisich. Dementsprechend konnte lediglich die Beton- und
Fertigteilindustrie im Fachverband der Stein- und keramischen
Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich, ein leichtes
Umsatzplus von 0,7% und die Zementindustrie eine Umsatzsteigerung um
3,71% auf knapp 270 Millionen Euro verbuchen.

Neue Finanzierungsmodelle für die Infrastruktur als
wirtschaftspolitische Notwendigkeit

Der Investitionsbedarf allein für den Straßenbau der nächsten zehn
Jahre beträgt 5-7,5 Mrd. Euro. Für die öffentliche Hand ist jedoch
die langfristige Finanzierung nicht gesichert. Es müssen daher auch
andere Wege der Verkehrsinfrastrukturfinanzierung, wie etwa
Public-Private-Partnership, bei denen die Verwaltung auf die
Finanzkraft der privaten Wirtschaft setzt, mit berücksichtigt werden.
Diese Form der Finanzierung ist sicherlich kein Allheilmittel, stellt
aber doch einen Schritt in die richtige Richtung der Bauwirtschaft
dar und bietet wesentliche Impulse für die Bauwirtschaft.

Zusammenwachsen der Verbände als Erfolgsstrategie für die
Zukunft

Beim Betontag 2002 präsentierte sich die VÖZ heuer erstmals
gemeinsam mit dem Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke
(VÖB) und dem Güteverband Transportbeton(GVTB). "Zur Sicherstellung
einer positiven Marketingentwicklung brauchen branchenverwandte
Verbände ein einheitliches Auftreten. Sowohl VÖZ als auch VÖB und
GVTB sind sich nun einig, ein Forum zu präsentieren, das
Entschlossenheit und Kompetenz signalisiert" erläutert Ernst Roubin,
der nun die Geschäftsführung der VÖZ nach langjährigem erfolgreichen
Engagement zurücklegt. Die neue Form der Kooperation, die auch
zukünftig durch Zement+Beton mit einer gemeinsamen Marketinglinie
forciert wird, soll die Entwicklung und Qualität des Produktes Beton
vorantreiben.

Der Weg in die Zukunft - Experten-Zentren für Forschung und
Entwicklung

Um das breite Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten von Beton auch
nutzen zu können, müssen Wissen und Erfahrung auf hohem Niveau
permanent weiterentwickelt werden. "So werden in Zukunft Zentren
entstehen, in denen das vorhandene Know-How gebündelt,
weiterentwickelt und weitergegeben wird" ist Friembichler überzeugt:
"Das Forschungsinstitut der Zementindustrie bietet sich für so eine
Positionierung geradezu ideal an." Durch die bisherige erfolgreiche
Tätigkeit verfügt das VÖZFI über einen enormen Erfahrungs- und
Wissensschatz. "Wir können mit diesem Schritt das immer größer
werdende Wissens- und Erfahrungsbedürfnis der Bauwirtschaft
befriedigen und gleichzeitig unsere Position weiter ausbauen,"
begründet Friembichler die Strategie.

Rückfragehinweis:

Pressestelle der Österreichischen Zementindustrie
Andrea Baidinger
c/o Ecker & Partner Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying GmbH
A-1060-Wien, Loquaiplatz 12
Tel.: +43 (0)1 599 32 - 15
Fax: +43 (0)1 599 32 - 30
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/NEF/OTS

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