ÖGB-Frauen über Anrechnung der Karenzzeiten bei "Abfertigung neu" erfreut

Ledwinka: Unsere Postkartenaktion hat Wirkung gezeigt

Wien (ÖGB). Erfreut darüber, dass bei der "Abfertigung neu" Zeiten des Bezuges von Kindergeld und der Familienhospizkarenz nun doch als Ersatzzeiten angerechnet werden, sind die ÖGB-Frauen. "Unsere Postkartenaktion zur Anrechnung der Karenzzeiten hat sich bezahlt gemacht. Auch wenn sich nun ÖAAB-Obmann Fasslabend den Erfolg auf seine Fahnen heften will - wichtig ist letztendlich, dass es bei der 'Abfertigung neu' nun doch eine für Frauen faire Lösung gibt", sagt ÖGB-Bundesfrauensekretärin Sylvia Ledwinka.++++

Schon bei der Aushandlung des Sozialpartnerpapiers zur "Abfertigung neu" im Herbst haben die ÖGB-Frauen die Anrechnung der Karenzzeiten eingefordert - und durchgesetzt. Als die Regelung von der Regierung dann aus dem Entwurf zur "Abfertigung neu" gestrichen wurde, machten die ÖGB-Frauen mit ihrer Postkartenaktion "Abfertigung neu - bleibt für Frauen alles beim Alten?" für die Anrechnung der Kinderbetreuungszeiten mobil. Dass es bei der "Abfertigung neu" jetzt auch für die Frauen "Neuigkeiten" gibt und die Kinderbetreuungszeiten und Zeiten der Familienhospizkarenz so wie Präsenz- und Zivildienstzeiten voll angerechnet werden, darüber freuen sich die ÖGB-Frauen.(mfr)

ÖGB, 15. Mai 2002
Nr. 438

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