Firlinger: Bundesbus nach dreißig Jahren Diskussion endlich realisiert

Österreichische Lösung hat positive Effekte auf Nahverkehr und entlastet Budget

Wien, 2002-05-14 (fpd) - "Nach dreißig Jahren des Herumdiskutierens und leerer Ankündigungen vergangener Regierungen folgen nun von der FPÖ-ÖVP-Koalition die notwendigen Taten. Der Beschluß zur Zusammenführung der Autobusdienste von Post und Bahn ist der erste wesentliche Schritt zur Effizienzsteigerung im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs seit vielen Jahren", kommentierte der freiheitliche Verkehrssprecher Abg. Mag. Reinhard Firlinger den heutigen Ministerratsbeschluß.****

Nun müsse und werde man alles daran setzen, um die vorhandenen Strukturen beider Unternehmen zu optimieren und unter einheitliche Führung zu stellen. Angesichts der schon seit längerem gegebenen Alternative "Veräußerung der Postbus AG an einen ausländischen Konzern", sei sowohl aus der Perspektive der österreichischen Verkehrswirtschaft als auch im Hinblick auf die regionalpolitische Bedeutung einer durchdachten österreichischen Lösung eindeutig der Vorzug einzuräumen, so Firlinger weiter.

Denn die österreichische Bevölkerung, insbesondere die zahlreichen Tagespendler hätten ein Recht auf bestmögliche Versorgung mit Einrichtungen des öffentlichen Personennahverkehrs ohne weitere Verschwendung von Steuergeldern.

Vordringlichste Aufgabe sei es nun, mit der Zusammenführung der Busaktivitäten die Attraktivität des öffentlichen Verkehrsangebotes nachhaltig zu erhöhen. Dieses Vorhaben beginne bereits im Bereich der einheitlichen Fahrplanauskunft. So sei es beispielsweise zu Beginn des 21. Jahrhunderts bisher nicht möglich gewesen, eine einfache Internet-Abfrage durchzuführen, wie und zu welchen Zeiten man von Wien nach Obergurgl gelange, während gleichzeitig der Streckendienst von Wien in einen vergleichbaren Ort in den Schweizer Alpen lückenlos erfaßt sei.

"Die Chancen, welche die Zusammenführung ermöglicht, sind enorm groß. Ich bin überzeugt, daß diese Herausforderungen vom Management der ÖBB angenommen und zügig umgesetzt werden. Der Bundesregierung ist für die heute im Ministerrat getroffene Entscheidung zu gratulieren, insbesondere den Ressortverantwortlichen Ministern Reichhold und Grasser", schloß Firlinger. (Schluß)

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