- 14.05.2002, 11:33:22
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Waldviertler Spitäler rücken zusammen
Sobotka: Erster Schritt zu einem gemeinsamen Waldviertelklinikum
St.Pölten (NLK) - Die Waldviertler Krankenhäuser rücken zusammen:
Die Spitäler von Gmünd, Zwettl und Waidhofen an der Thaya werden ab
Juni mit den drei Standorten des Waldviertelklinikums Horn, Eggenburg
und Allentsteig im kaufmännischen, medizinischen und
pflegedienstlichen Bereich enger kooperieren. Bei gleichzeitiger
Verbesserung in der Qualitätsversorgung können so Kosten gesenkt
werden.
NÖGUS-Vorsitzender Mag. Wolfgang Sobotka will mehr Erfolg im
Bereich der Kooperationen zwischen den Häusern einfahren: "Durch die
Kooperation wird es möglich sein, in jedem Spital die Kosten um bis
zu 15 Prozent zu reduzieren. Es geht hier um die Nutzung von
Synergieeffekten. Gleichzeitig können durch diese enge Zusammenarbeit
Parallel-Leistungen vermieden und so die Qualitätssicherung
verbessert werden", so Sobotka bei der Präsentation des
Kooperationsvertrages.
In einzelnen Bereichen (Einkauf, Apotheke, Aus- und
Weiterbildung/Training, Labor und Pathologie, Radiologie,
medizinische Versorgung) werden verstärkt Kooperationsaufgaben
wahrgenommen. So können bei Sicherstellung der Qualität und eines
gemeinsam festgelegten Warenkorbes durch gemeinsamen Einkauf die
Einkaufspreise gesenkt werden.
Zudem hat es bisher in keinem der Waldviertler Spitäler einen
Apotheker gegeben. Gemeinsam ist das jetzt möglich: Ein Apotheker
wird künftig die Spitäler Gmünd, Waidhofen an der Thaya, Zwettl und
das Waldviertelklinkum betreuen und dabei nicht nur die Ärzte
beraten, sondern für die Spitäler auch den Einkauf der Medikamente
übernehmen.
"Für den Patienten bringt die Zusammenarbeit bestmögliche
Versorgung. Der Patient wird an jenem Ort behandelt, an dem die
höchste Dichte an Spezialisten vorhanden ist, wenn er ein komplexes
Problem hat. Und dafür soll sich diese Kooperation auch rüsten, um
wirklich ein gutes Angebot bieten zu können", meint Sobotka
abschließend.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12319
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