Zentrales Straßenstück zwischen Feldkirchen und Klagenfurt wird ausgebaut

LH Haider und LR Dörfler nahmen Spatenstich vor - Rekordbauzeit und Baukosten in Höhe von 3,25 Mio. Euro - Wichtige Anbindung des Bezirks Feldkirchen an Klagenfurt bzw. A 2 - Kärnten setzt viele Bauoffensiven, verbessertes Auftragsvergabesystem

Klagenfurt (LPD) - Ein enorm wichtiges Straßenstück zwischen Feldkirchen und der Landeshauptstadt Klagenfurt wird mit großem Tempo ausgebaut. Den Spatenstich für das 4 km lange Teilstück der Turracher Straße im Bereich Ponfeld zwischen Wölfnitz bei Klagenfurt und Ratzenegg bei Moosburg nahmen heute Landeshauptmann Jörg Haider und Kärntens Verkehrsreferent Landesrat Gerhard Dörfler im Beisein zahlreicher Anrainer und Vertreter von Baufirmen und Behörden vor. Die Straße wird ab 3. Juni bis Ende Oktober 2002 gesperrt, in dieser Zeit wird der Verkehr über Landes- und Gemeindestraßen umgeleitet, der Schwerverkehr über St. Veit/Glan. Schon ab Ende Oktober soll die Straße wieder benützbar und im November 2003 endgültig fertiggestellt sein.

Haider und Dörfler unterstrichen die Wichtigkeit dieses Ausbaus, um die Verbindung zwischen den Zentren Feldkirchen und Klagenfurt zu verbessern. Parallel zum Ausbau der Straße, die verbreitert, entschärft und begradigt und hauptsächlich entlang der bestehenden Trasse verlaufen wird, erfolgt auch der Bau eines Radweges. Die Bauarbeiten führen die Firmen Riegler Asphaltbau (Klagenfurt) und Gebrüder Haider (Großraming) durch. Die Kosten werden mit 3,25 Mio. Euro angegeben. Projektleiter ist DI Hermann Weichsler.

Der Landeshauptmann hob die vielfältigen und erfolgreichen Bemühungen Kärntens hervor, die Baukonjunktur in Schwung zu halten. Auch hinsichtlich der Beschäftigungsrate habe Kärnten seine historisch höchste Beschäftigungsrate erreicht und gehöre zu den drei besten Bundesländern. Es sei gelungen, eine Fülle von Infrastrukturprojekten wie Koralmbahn, Bahnhofsausbau Klagenfurt, 2. Röhre Gräberntunnel, Drautalstraßen-Ausbau und vieles mehr nach Kärnten zu bringen bzw. finanziell abzusichern. Das neue Kärntner Auftragsvergabesystem, welches auch der Bauunternehmer Josef
Riegler positiv hervorhob, fördere Kärntner Klein- und Mittelbetriebe und die regionale Wirtschaft, unterstrich Haider.

Großes Verständnis zeigten Haider und Dörfler gegenüber einzelnen Landwirten, die mit ihren Grundeinlösen derzeit noch nicht zufrieden sind. Haider dankte ihnen für ihre Fairness und ihr grundsätzliches Ja zum Straßenausbau, die noch anhängigen Probleme müßten einvernehmlich oder sonst rechtlich geklärt werden. Landesrat Dörfler sagte, dass zehn Jahre Planung und Vorbereitung genug seien, nun werde in wenigen Monaten eine gute Anbindung des Bezirks an Klagenfurt bzw. die A2 Südautobahn ermöglicht. Es sei das Ziel, eine Musterbaustelle mit guten Umleitungsmöglichkeiten und ein Vorzeigeprojekt zustande zu bringen.

LH Haider und LR Dörfler nahmen die Spatenstichfeier auch zum Anlass, um die neue Marke "Kärnten baut", sozusagen ein erweitertes Kärnten-Logo (Schriftzug und Männchen mit Schaufel), erstmals zu präsentieren. Wie Dörfler sagte, soll auch diese Marke ähnlich "Kärnten Sport" ein großer Erfolg werden und Kärntens Bauoffensiven und massive Anstrengungen in diesem Bereich verdeutlichen.

An der Spatenstichfeier am Ponfeld, die gesanglich vom Kärntner Doppelsextett umrahmt wurde, nahmen viele Ehrengäste teil, unter ihnen die Bauunternehmer Josef Riegler und Erwin Haider, der Bürgermeister von Feldkirchen Walter Puff, der Vorstand der Abteilung 17 Straßen und Brücken, Erich Ribitsch, Wirtschaftskammer-Vizepräsident Gunzer, Landesgendarmeriechef Willi Liberda, Bezirkshauptmann Wolfgang Marchart und Klagenfurts Vizebürgermeister Mario Canori. (Schluss)

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