Gartlehner: Reichold fehlt Forschungsgesinnung

Wien (SK) "Was Minister Reichold am Montag im Klub der Wirtschaftspublizisten über die Forschungsförderung in Österreich sagte, zeugt von Unkenntnis und fehlender Forschungsgesinnung", konstatierte SPÖ-Technologiesprecher Kurt Gartlehner am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Gartlehner am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ: "Aufgrund der schwachen betrieblichen Forschungsstruktur dominiert in Österreich traditionell die Grundlagenforschung. Letztere lässt sich nicht in der Form evaluieren, wie sich Reichhold das vorstellt. Was den vom Minister angesprochenen Forschungsplan betrifft, muss man Reichold endlich darauf hinweisen, dass es den österreichischen Delphi-Report gibt. Dieser gilt für den Rat laut dessen Vorsitzenden Consemüller als zentrale österreichische Forschungsstrategie und als gültige Arbeitsgrundlage." ****

"Wir Sozialdemokraten nehmen aber mit Freude zur Kenntnis, dass Reichold jetzt entdeckt, dass Österreich bei der Anzahl installierter Breitbandanschlüsse weltweit Spitze ist. Man muss den Minister aber darauf hinweisen, dass die SPÖ- Regierung mit dem damals zuständigen Minister Caspar Einem und die Postverwaltung, die einstmals noch die Möglichkeit für strategische Investitionen hatte, für diese österreichische Standortstärke verantwortlich zeichnen. Mit blau-schwarzem Politikchaos wäre die Erreichung dieses Standortvorteils nicht möglich gewesen", so Gartlehner. Abschließend zeigte sich der Technologiesprecher der SPÖ ob der Reichholdschen Selbstritik verwundert: "Reichhold konstatiert auch, dass es in Österreich zu wenige internationale 'Headquarters' gibt, wo doch gerade Blau-Schwarz für den Verkauf von österreichischen Paradeunternehmen ins Ausland eintreten". (Schluss) hm/mm

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