VP-Klucsarits: Erhöhung der Müllgebühren von mehr als 18 Prozent ist unverschämt

Einsparungspotentiale wären vorhanden, aber kein politischer Wille seitens der SP-Wien

Wien, 03.05.2002 - "Erhöhungen sind für die SP-Wien und die ‚verantwortlichen' Stadträte immer das einfachste Mittel. Aber eine mehr als 18 prozentige Erhöhung bei den Müllgebühren ist mehr als nur eine ‚Inflationsabgeltung', das ist eine Unverschämtheit. Es gäbe genügend Einsparungspotentiale in der Wiener Abfallwirtschaft. Aber statt sich um intelligente Lösungen zu bemühen, greift die SP-Alleinregierung lieber in die Taschen der Wienerinnen und Wiener. Diese werden nun einmal mehr für die absolute Mandatsmehrheit der SP-Wien zur Kassa gebeten", so der Umweltsprecher der ÖVP Wien, Gemeinderat Komm.-Rat Rudolf Klucsarits.

"Wenn es noch einen Beweis für das Scheitern des ‚Gegenmodells Wien' gebraucht hätte - jetzt wäre er da. Aber schon nach den bisherigen Tarif- und Gebührenerhöhungen ist jedem in Wien und Österreich klar, wie wenig sozial eine SP-Alleinregierung wirklich ist", so Klucsarits weiter.

"Andere Kommunen und Gemeinden in Österreich können Wien als Beispiel dafür dienen, wie Abfallbeseitigung auch in unserer Stadt effizienter und billiger zu bewerkstelligen ist. Ich fordere daher SP-Stadträtin Kossina auf, sich endlich Gedanken über sinnvolle Umstrukturierungen und Teilprivatisierungen im Abfallwirtschaftssektor zu machen. Das Ausmaß an Belastungen seitens der SP-Alleinregierung ist unerträglich. Die in Diskussion stehende Erhöhung von mehr als 18 Prozent rundweg abzulehnen", so Klucsarits abschließend. (Schluss)

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