- 03.05.2002, 11:40:48
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VP-Klucsarits: Erhöhung der Müllgebühren von mehr als 18 Prozent ist unverschämt
Einsparungspotentiale wären vorhanden, aber kein politischer Wille seitens der SP-Wien
Wien, 03.05.2002 - "Erhöhungen sind für die SP-Wien und die
‚verantwortlichen' Stadträte immer das einfachste Mittel. Aber eine
mehr als 18 prozentige Erhöhung bei den Müllgebühren ist mehr als nur
eine ‚Inflationsabgeltung', das ist eine Unverschämtheit. Es gäbe
genügend Einsparungspotentiale in der Wiener Abfallwirtschaft. Aber
statt sich um intelligente Lösungen zu bemühen, greift die
SP-Alleinregierung lieber in die Taschen der Wienerinnen und Wiener.
Diese werden nun einmal mehr für die absolute Mandatsmehrheit der
SP-Wien zur Kassa gebeten", so der Umweltsprecher der ÖVP Wien,
Gemeinderat Komm.-Rat Rudolf Klucsarits.
"Wenn es noch einen Beweis für das Scheitern des ‚Gegenmodells Wien'
gebraucht hätte - jetzt wäre er da. Aber schon nach den bisherigen
Tarif- und Gebührenerhöhungen ist jedem in Wien und Österreich klar,
wie wenig sozial eine SP-Alleinregierung wirklich ist", so Klucsarits
weiter.
"Andere Kommunen und Gemeinden in Österreich können Wien als Beispiel
dafür dienen, wie Abfallbeseitigung auch in unserer Stadt effizienter
und billiger zu bewerkstelligen ist. Ich fordere daher SP-Stadträtin
Kossina auf, sich endlich Gedanken über sinnvolle Umstrukturierungen
und Teilprivatisierungen im Abfallwirtschaftssektor zu machen. Das
Ausmaß an Belastungen seitens der SP-Alleinregierung ist
unerträglich. Die in Diskussion stehende Erhöhung von mehr als 18
Prozent rundweg abzulehnen", so Klucsarits abschließend. (Schluss)
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