AK: SMS von Flirt-Line werden angezeigt

Hunderte Konsumentenbeschwerden in AK Wien

Wien (AK) - Die Wiener AK-Konsumentenschützer warnen vor dubiosen SMS von Flirt-Lines. In der AK-Konsumentenberatung haben sich heute, Donnerstag, schon hunderte empörte Konsumenten gemeldet: Die Rückrufe sind teuer und die Konsumenten werden ziemlich lange hingehalten, berichten die "Geschädigten". Der Versand von nicht verlangten Werbe-SMS ist verboten, sagen die AK-Konsumentenschützer. Das Fernmeldebüro Wien wird daher auf Grund der Anzeigen Verwaltungsstrafverfahren nach dem Telekomgesetz durchführen und überlegt auch eine Strafanzeige wegen Betrugs. Tipp der AK-Konsumentenschützer: Rufen Sie nicht zurück! Geschädigte Konsumenten sollen sich an das Fernmeldebüro wenden -Telefon: (01) 33 181 170 oder 405 DW; Fax: (01) 33 42 761; E-Mail:
fb.wien@bmvit.gv.at. Für eine schriftliche Anzeige braucht das Fernmeldebüro Name, Adresse, Datum und Uhrzeit sowie Telefonnummer der SMS Flirt-Line. ****

Hunderte Konsumenten haben sich heute, Donnerstag, in der AK-Konsumentenberatung über die dreisten SMS von Flirt-Line beschwert. Darin steht, dass man einen Verehrer oder eine Verehrerin unter einer 09-Nummer anrufen soll, dann erfährt man, wer auf den Rückruf wartet. Der Anruf ist teuer, einen Hinweis auf die Kosten pro Minute gibt es sofort am Beginn des Anrufes. Der Anrufer wird möglichst lange in der Leitung gehalten, damit die Rechnung in die Höhe geht, sagen die AK-Konsumentenschützer. Es wird erklärt, wie der Anrufer den SMS Flirt nutzen kann. Denn wer sich nicht traut seinen "Schwarm" persönlich anzusprechen, für den stellt SMS Flirt-Line den Kontakt her.

Der Versand von nicht verlangten Werbe-SMS ist gesetzlich verboten, so die AK.

Was können Konsumenten tun?
Die AK rät den Konsumenten: Zeigen Sie Flirt-Line-SMS bei den Fernmeldebüros (1200 Wien, Höchstädtplatz 3) an - Telefon: (01) 33 181 170 oder 405 DW; Fax: (01) 33 42 761; E-Mail:
fb.wien@bmvit.gv.at.

Sie müssen der Fernmeldebehörde Ihren Namen, Ihre Adresse, Datum und Uhrzeit, wann sie das SMS erhalten haben, sowie die Telefonnummer, die sie zurückgerufen haben, nennen. Außerdem müssen Sie bestätigen, dass Sie keine Zustimmung zur Werbung gegeben haben.

Die Fernmeldebehörde prüft, ob neben der Massen-SMS, die bestraft werden, nicht auch jede einzelne Werbung an einen Handybesitzer ein Verstoß ist. Das Fernmeldebehörde überlegt auch eine Strafanzeige wegen Betrugs, wissen die AK-Konsumentenschützer.

Rückfragen & Kontakt:

Doris Strecker
Tel. (01) 501 65 2677
doris.strecker@akwien.at
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