- 02.05.2002, 12:44:36
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SP NÖ fordert Änderungen im NÖ Landesverkehrskonzept
Zahlreiche Verkehrsprojekte sollen rasch umgesetzt werden
St.Pölten (NLK) - Für die SP Niederösterreich gehört das aktuelle
NÖ Landesverkehrskonzept rasch überarbeitet und den aktuellen
Bedürfnissen angepasst. SP-Klubobmann Ewald Sacher und
SP-Verkehrssprecher Hans Muzik präsentierten heute eine Liste mit
Verkehrsprojekten, die auf Grundlage des bestehenden
Landesverkehrskonzeptes in der Prioritätenlisten umgereiht und
raschest in Angriff genommen werden sollen. "Angesichts der
bevorstehenden EU-Erweiterung braucht Niederösterreich, um sich als
attraktiver Wirtschaftsstandort präsentieren zu können, ein
leistungsfähiges Straßennetz und attraktive öffentliche
Verkehrsmittel. Dringend notwendige Baumaßnahmen sind jedoch bisher
hinausgezögert oder verschleppt worden", mahnt Sacher die rasche
Umsetzung wichtiger Verkehrsprojekten ein. Betroffen davon sind
sowohl Projekte für den öffentlichen Verkehr als auch für den
Straßenverkehr, und zwar in allen Landesvierteln.
Ganz oben in ihrer Prioritätenliste befinden sich der rasche
Ausbau der Grenzübergänge in die Slowakei mit leistungsfähigen
March-Brücken (Hohenau, Angern, Marchegg), die bessere
verkehrstechnische Anbindung an Tschechien und die Verbesserung der
Verkehrsinfrastruktur rund um die Bundeshauptstadt. Dazu gehören in
erster Linie der Bau der Nordautobahn, aber auch der rasche Bau der
Donaubrücke Traismauer und die Errichtung der Nordostumfahrung von
Wien. Außerdem werden in diesem "NÖ Landesverkehrskonzept NEU"
landesweit eine Vielzahl von regionalen und überregionalen Projekten
in der Dringlichkeitsstufe nach vorne gereiht.
Eine klare Position nahm Sacher auch zum Bau des
Semmering-Basis-Tunnels ein. Die SP Niederösterreich halte weiterhin
an einer Hochleistungstrecke auf diesem Abschnitt fest, der
sogenannte Korridor V - eine neue Schienenverbindung von der Ukraine
über Ungarn und Slowenien zu den Adriahäfen - könne keine
Zukunftslösung für Österreich sein. Deshalb werde der Ausbau der
Südbahn inklusive des Semmering-Basis-Tunnels weiterhin eine
wesentliche Forderung seine Partei sein.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12163
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