Toifl: Zukunftsorientiertes Berufsrecht für Gewerbe & Handwerk

Lobbying bei Gewerbeordnung hat sich ausgezahlt!

Wien (PWK312) "Das monatelange Lobbying hat sich ausgezahlt. Mit dem Regierungsentwurf wurde eine verträgliche Lösung präsentiert, mit der das Gewerbe durchaus zufrieden sein kann", bewertete heute, Mittwoch, der Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Georg Toifl das vorliegende Ergebnis. Im Vordergrund stehe, dass damit eine praxisnahe Lösung gefunden wurde, die sowohl den Konsumenten als auch den Gewerbetreibenden sowie Betriebsgründern Vorteile bringe. Unterstreichen wolle er, so Toifl, dass nun doch die Rechte und Nebenrechte der Gewerbetreibenden im Gesetz und nicht wie geplant in unübersichtlichen und rechtsunsicheren Verordnungen gelöst worden sei.

Mit der Reform der Gewerbeordnung werde aber auch sichergestellt, dass der Zugang zur Gewerbeausübung mit Qualifizierten gesichert ist und die Lehre das klassische Qualifizierungsinstrument für Fachkräfte bleibt. Die Meisterprüfung hat somit den Stellenwert als formale Berechtigung, einerseits den Weg zur Selbständigkeit zu öffnen und andererseits, eine Ausbildung als hochqualifizierte Fachkraft im Unternehmen zu garantieren. Mit der Meisterprüfung wird sowohl die fachliche als auch die betriebswirtschaftliche Aus- und Weiterbildung sichergestellt. "Gerade Meisterbetriebe zeichnen sich durch eine lange Überlebensdauer und eine geringe Insolvenzrate aus", so Toifl. Zudem sichere das Modul-System der Meisterprüfung eine berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung "mit Zukunft".

"Bedauerlich ist, dass die Liberalisierung dort ihre Grenze gefunden hat, wo die freien Berufe ihre Rechte bewahren wollen", so Toifl abschließend. (us)

Rückfragen & Kontakt:

Ulrike Sporer
Tel.: 01/50105/4161

Wirtschaftskammer Österreich

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK