Familienhospizkarenz: Lackner fordert finanzielle Absicherung für die Pflegenden

Wien (SK) Kritik übt SPÖ-Gesundheitssprecher Manfred Lackner an den Aussagen von ÖVP-Sozialsprecher Feurstein zur Familienhospizkarenz; nach dem ÖVP-Entwurf ist keine finanzielle Absicherung für die Pflegenden vorgesehen. "Ohne finanzielle Absicherung wird niemand die Sterbekarenz in Anspruch nehmen können", sagte Lackner. Er wirft der ÖVP vor, dass sie sich nicht an die im Vier-Parteien-Antrag vorgesehenen Vereinbarungen hält. ****

Ohne ausreichende finanzielle Absicherung, befürchtet Lackner, wird die Familienhospizkarenz zu einem "toten Gesetz". Niemand könne sich leisten, monatelang auf sein Gehalt zu verzichten. "Wenn man ein derartiges Gesetz beschließen will, dann müssen die Rahmenbedingungen optimal sein", betonte Lackner am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Lackner fordert die ÖVP auf, die Inhalte und die Vereinbarungen des Vier-Parteien-Antrags einzuhalten. "Sterbebegleitung muss für alle möglich sein und nicht nur für Frauen gutverdienender Männer", sagte der SPÖ-Gesundheitssprecher abschließend. (Schluss) wf

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