• 30.04.2002, 10:40:53
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Familienhospizkarenz: Lackner fordert finanzielle Absicherung für die Pflegenden

Wien (SK) Kritik übt SPÖ-Gesundheitssprecher Manfred Lackner an den
Aussagen von ÖVP-Sozialsprecher Feurstein zur Familienhospizkarenz;
nach dem ÖVP-Entwurf ist keine finanzielle Absicherung für die
Pflegenden vorgesehen. "Ohne finanzielle Absicherung wird niemand
die Sterbekarenz in Anspruch nehmen können", sagte Lackner. Er wirft
der ÖVP vor, dass sie sich nicht an die im Vier-Parteien-Antrag
vorgesehenen Vereinbarungen hält. ****

Ohne ausreichende finanzielle Absicherung, befürchtet Lackner, wird
die Familienhospizkarenz zu einem "toten Gesetz". Niemand könne sich
leisten, monatelang auf sein Gehalt zu verzichten. "Wenn man ein
derartiges Gesetz beschließen will, dann müssen die
Rahmenbedingungen optimal sein", betonte Lackner am Dienstag
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Lackner fordert die ÖVP auf, die Inhalte und die Vereinbarungen des
Vier-Parteien-Antrags einzuhalten. "Sterbebegleitung muss für alle
möglich sein und nicht nur für Frauen gutverdienender Männer", sagte
der SPÖ-Gesundheitssprecher abschließend. (Schluss) wf

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ

Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

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