- 26.04.2002, 13:18:30
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Sima begrüßt österreichische Stromlösung
"Keine Hintertüren für Atomstromkonzerne offen lassen!"
Wien (SK) SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima begrüsst in einer ersten
Reaktion die kolportiere Einigung der Energie-Allinanz und des
Verbundes und somit das Ausscheiden des Atomstromkonzerns E.ON aus
dem Rennen am heimischen Strommarkt: "In letzter Sekunde konnte die
Strom-Ehe mit einem Atom-Multi verhindert werden, der enorme
wirtschaftliche Nachteile gebracht hätte. Zudem widerspricht ein Deal
mit einem Atomstromkonzern diametral der heimischen
Anti-Atom-Politik, die ohnehin in der letzten Zeit enorm gelitten
hat", so Sima. Nun müsse endgültig sichergestellt werden, dass die
Verfügungsrechte über die heimische Wasserkraft auch künftig in
österreichischer Hand bleiben: "Es darf auf keinen Fall eine
Hintertüre für E.ON oder einen anderen Atomstrom-Konzern offenehalten
werden", fordert Sima gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****
Wirtschaftsminister Bartenstein sei nun gefordert, ein für alle Mal
auszuschliessen, dass die E.ON durch eine Beteiligung an der
Verbund-Wasserkrafttochter AHP, der "Austrian Hydro Power" doch noch
Zugang zum heimischen Strommarkt erlangt. Verwundert zeigte sich Sima
über die Reaktion von IV-Generalsekretär Lorenz Fritz, der die
österreichische Stromlösung ablehnt und vor einer "Abwanderung" von
Industriebetrieben zu anderen Energieanbietern warnt. "Eine
Abwanderung zu anderen Anbietern würde wohl bedeuten, Billig-Strom
aus maroden AKWs wie etwa Bohunice zu beziehen und das kann ja wohl
nicht das Ziel der heimischen Industrie sein", so Sima abschliessend.
(Schluss) up/mm
Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
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