Sima begrüßt österreichische Stromlösung

"Keine Hintertüren für Atomstromkonzerne offen lassen!"

Wien (SK) SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima begrüsst in einer ersten Reaktion die kolportiere Einigung der Energie-Allinanz und des Verbundes und somit das Ausscheiden des Atomstromkonzerns E.ON aus dem Rennen am heimischen Strommarkt: "In letzter Sekunde konnte die Strom-Ehe mit einem Atom-Multi verhindert werden, der enorme wirtschaftliche Nachteile gebracht hätte. Zudem widerspricht ein Deal mit einem Atomstromkonzern diametral der heimischen Anti-Atom-Politik, die ohnehin in der letzten Zeit enorm gelitten hat", so Sima. Nun müsse endgültig sichergestellt werden, dass die Verfügungsrechte über die heimische Wasserkraft auch künftig in österreichischer Hand bleiben: "Es darf auf keinen Fall eine Hintertüre für E.ON oder einen anderen Atomstrom-Konzern offenehalten werden", fordert Sima gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Wirtschaftsminister Bartenstein sei nun gefordert, ein für alle Mal auszuschliessen, dass die E.ON durch eine Beteiligung an der Verbund-Wasserkrafttochter AHP, der "Austrian Hydro Power" doch noch Zugang zum heimischen Strommarkt erlangt. Verwundert zeigte sich Sima über die Reaktion von IV-Generalsekretär Lorenz Fritz, der die österreichische Stromlösung ablehnt und vor einer "Abwanderung" von Industriebetrieben zu anderen Energieanbietern warnt. "Eine Abwanderung zu anderen Anbietern würde wohl bedeuten, Billig-Strom aus maroden AKWs wie etwa Bohunice zu beziehen und das kann ja wohl nicht das Ziel der heimischen Industrie sein", so Sima abschliessend. (Schluss) up/mm

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