- 26.04.2002, 08:04:38
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"Orientierung" am 28. April im ORF: "USA: Das Ende der Vertuschung"=
Wien (OTS) - Doris Appel präsentiert in "Orientierung" am Sonntag,
dem 28. April 2002, um 12.30 Uhr in ORF 2 unter anderem folgende
Themen:
USA: Das Ende der Vertuschung
Noch nie ist ein Besuch von Kardinälen im Vatikan auf solches
Medieninteresse gestoßen. Alle großen amerikanischen TV-Networks
waren dabei, als der Papst den US-amerikanischen Kirchenoberen in
Sachen Pädophilie ins Gewissen redete. Er nannte das Verbrechen des
Kindesmissbrauchs beim Namen. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz
skizzierte nach den Unterredungen Maßnahmen, mit denen Pädophilie in
Zukunft verhindert oder zumindest eingedämmt werden soll.
"Orientierung” berichtet aus Rom und aus den USA. Bericht von Norbert
Steidl und Hartmut Fiedler.
Studiogespräch: Reaktion der Betroffenen
Aus St. Louis zugeschaltet ist Steve Pona von der
Selbsthilfeorganisation SNAP (Survivors Network of Those Abused by
Priests, Netzwerk für Missbrauchsopfer von Priestern). Die Fragen
stellt Doris Appel.
Europäische Union: Appell der Kirchen
Die Kirchen wollen in der Europäischen Union stärker gehört werden.
Dazu soll ihre Zusammenarbeit mit den europäischen Institutionen auf
eine klare institutionelle Basis gestellt werden. Das war der Tenor
einer prominent besetzten ökumenischen Tagung in Kleinmariazell und
Heiligenkreuz. Ein Bericht von Mathilde Schwabeneder.
Steyr: Traktoren aus Müll
Eine höchst bemerkenswerte Initiative hat die Ordensschwester
Roswitha Karrer vor 25 Jahren ins Leben gerufen: Die 66-Jährige ist
eine von 30 Frauen und Männern, die in ihrer Stadt Altstoffe sammeln,
trennen, säubern und waschen. Die wenigen Cents oder Euro, die sie
pro Sack Schaumgummiflocken, pro Kartonpalette oder pro gesäuberter
Weinflasche erhalten, haben sich mittlerweile zu einer halben Million
Euro summiert. 15 Traktoren für den Einsatz in Entwicklungsprojekten
wurden damit finanziert. Ein Bericht von Helmut Manninger.
Iran: Im Tal der Assassinen
Die Attentäter des 11. Septembers 2001 hatten Vorbilder: Die
Assassinen, die ihre Lehre aus schiitisch-ismailitischen Wurzeln und
neuplatonischen Elementen schon vor 800 Jahren verbreiteten, gelten
als Erfinder des Selbstmordattentates. Ihr Zentrum war die Festung
Alamut im nördlichen Iran. Der Gründer, Hassan-I-Sabbah, beeindruckt
radikale Kämpfer bis heute. So soll das in der Reisetasche des
Terroristen Mohammed Atta gefundene Testament in Stil und Diktion auf
den ”Alten vom Berge”, wie man ihn nannte, zurückgehen. ein Bericht
von Arno Pindeus.
Rückfragehinweis: ORF-Pressestelle
Rudolf Fehrmann
(01) 87878 - DW 12765
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