"Orientierung" am 28. April im ORF: "USA: Das Ende der Vertuschung"

Wien (OTS) - Doris Appel präsentiert in "Orientierung" am Sonntag, dem 28. April 2002, um 12.30 Uhr in ORF 2 unter anderem folgende Themen:

USA: Das Ende der Vertuschung
Noch nie ist ein Besuch von Kardinälen im Vatikan auf solches Medieninteresse gestoßen. Alle großen amerikanischen TV-Networks waren dabei, als der Papst den US-amerikanischen Kirchenoberen in Sachen Pädophilie ins Gewissen redete. Er nannte das Verbrechen des Kindesmissbrauchs beim Namen. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz skizzierte nach den Unterredungen Maßnahmen, mit denen Pädophilie in Zukunft verhindert oder zumindest eingedämmt werden soll. "Orientierung” berichtet aus Rom und aus den USA. Bericht von Norbert Steidl und Hartmut Fiedler.

Studiogespräch: Reaktion der Betroffenen
Aus St. Louis zugeschaltet ist Steve Pona von der Selbsthilfeorganisation SNAP (Survivors Network of Those Abused by Priests, Netzwerk für Missbrauchsopfer von Priestern). Die Fragen stellt Doris Appel.

Europäische Union: Appell der Kirchen
Die Kirchen wollen in der Europäischen Union stärker gehört werden. Dazu soll ihre Zusammenarbeit mit den europäischen Institutionen auf eine klare institutionelle Basis gestellt werden. Das war der Tenor einer prominent besetzten ökumenischen Tagung in Kleinmariazell und Heiligenkreuz. Ein Bericht von Mathilde Schwabeneder.

Steyr: Traktoren aus Müll
Eine höchst bemerkenswerte Initiative hat die Ordensschwester Roswitha Karrer vor 25 Jahren ins Leben gerufen: Die 66-Jährige ist eine von 30 Frauen und Männern, die in ihrer Stadt Altstoffe sammeln, trennen, säubern und waschen. Die wenigen Cents oder Euro, die sie pro Sack Schaumgummiflocken, pro Kartonpalette oder pro gesäuberter Weinflasche erhalten, haben sich mittlerweile zu einer halben Million Euro summiert. 15 Traktoren für den Einsatz in Entwicklungsprojekten wurden damit finanziert. Ein Bericht von Helmut Manninger.

Iran: Im Tal der Assassinen
Die Attentäter des 11. Septembers 2001 hatten Vorbilder: Die Assassinen, die ihre Lehre aus schiitisch-ismailitischen Wurzeln und neuplatonischen Elementen schon vor 800 Jahren verbreiteten, gelten als Erfinder des Selbstmordattentates. Ihr Zentrum war die Festung Alamut im nördlichen Iran. Der Gründer, Hassan-I-Sabbah, beeindruckt radikale Kämpfer bis heute. So soll das in der Reisetasche des Terroristen Mohammed Atta gefundene Testament in Stil und Diktion auf den ”Alten vom Berge”, wie man ihn nannte, zurückgehen. ein Bericht von Arno Pindeus.

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