FPÖ fordert hartes Vorgehen gegen Drogenszene am Westbahnhof

Wien, (OTS) In einem Mediengespräch am Mittwoch sprach sich GR Mag. Helmut Kowarik angesichts der seines Erachtens florierenden Drogenszene beim Westbahnhof/Äußere Mariahilferstraße für ein verstärktes Vorgehen seitens der Polizei aus. Ebenso kündigte er an, dass die von seiten der SPÖ angedachten "Fixerstuben" auf vehemente Ablehnung seiner Partei stoßen werden. Die Dealer- und Drogenszene, die Kowarik örtlich in den Straßenzügen zwischen Westbahnhof und Margaretengürtel festmachte, bestünde im harten Kern aus etwa 30 Dealern, bei Mithereinnahme der Käufer würde die Zahl auf durchschnittlich etwa 300 Personen steigen. Die immer wieder angedachten "Fixerstuben" würden, so Kowarik weiter, das Problem nicht lösen, sondern vielmehr verfestigen. Als besonders problematisch bezeichnete er die Drogenszene auch deswegen, weil sich in unmittelbarer Nähe davon einige Schulen mit insgesamt 2000 Schülerinnen und Schülern befänden, die vor dem offenen Drogenhandel geschützt gehörten. Hinsichtlich der seitens des Innenministeriums anvisierten Reform der Wiener Kriminalpolizei, die für das Stadtgebiet eine Zusammenlegung auf insgesamt fünf Orte vorsieht, äußerte sich Kowarik ablehnend, da dies eine nicht akzeptable Ausdünnung des Sicherheitsgefühls für den einzelnen Stadtbewohner darstellen würde. Als Gegenvorschlag sprach er sich für insgesamt 14 kriminalpolizeiliche Dienststellen für Wien aus.

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