- 21.04.2002, 10:04:00
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Kranzl: Ja zur Harmonisierung der Sozialhilfe - Nein zu einer Nivellierung nach unten
Niederösterreichs Sozialhilfegesetz ist eines der Besten in
Österreich!
Niederösterreich (SPI) In der Konferenz der Sozialreferenten der
Bundesländer am 19.04.02 wurden in Anwesenheit von BM Haupt weitere
Schritte zur Harmonisierung und Weiterentwicklung des
Sozialhilferechtes in Österreich beschlossen. "Ich bin stolz, dass
Niederösterreich ein sehr modernes Sozialhilfegesetz aus dem Jahr
2000 hat. Eine Harmonisierung in Österreich aller österreichischen
Sozialhilfegesetzte in bestimmten Positionen ist wichtig, dabei darf
es jedoch zu keiner Verschlechterung für die Niederösterreicherinnen
und Niederösterreicher kommen. Die Schaffung einer einzigen
Anlaufstelle für alle Sozialhilfeangelegenheiten wäre für die
Hilfesuchenden sicherlich wünschenswert. Informationen und Aufklärung
aus einer Hand würde Ärger und Kosten sparen", so Soziallandesrätin
Christa Kranzl.
Mit der Diskussion über die Harmonisierung der Sozialhilfegesetze
müssen aber auch die bundesrechtlich geregelten
Arbeitslosenunterstützungen und Notstandshilfen angesprochen werden.
Die Einführung einer bedarfsorientierten Mindestsicherung muss Ziel
all dieser Überlegungen sein. "Wir müssen bei der Sozialhilfe vom
"Bittstellerstatus" zum "Berechtigtenstatus" kommen. Jeder
Hilfesuchende hat das Recht auf umfassende Beratung und Betreuung,
mit dem Ziel sein Leben wieder so weit als möglich selbst in die Hand
nehmen zu können", so Soziallanderätin Christa Kranzl.
sw
Rückfragehinweis: Büro LR Kranzl
Tel: 02742/9005 DW 12560
0664 300 85 32
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