• 18.04.2002, 09:31:28
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AK-Test: Kaum Preissteigerungen bei den Supermärkten - mehrheitlich billiger

AK-Kontrollen wirken

Wien (AK) - Mehr als im Herbst bleibt jetzt den Konsumenten im
Geldbörsel übrig. Das zeigt eine aktuelle AK-Erhebung in Wiener
Super- und Drogeriemärkten. Seit der Euro-Einführung haben nur einige
wenige Geschäfte die Preise für den untersuchten Warenkorb verteuert,
in den meisten wurde es billiger. Das ist auf die regelmäßigen
Kontrollen der AK zurückzuführen, sagen die AK-Konsumentenschützer.
Die ständigen Überprüfungen der AK haben die Konsumenten vor gröberen
Preissteigerungen bewahrt. Die AK wird auch weiterhin die Preise
laufend überprüfen. Insgesamt wurde ein Warenkorb - bestehend aus bis
zu 54 Produkten - in 13 Wiener Super- und Drogeriemärkten überprüft.
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Die AK-Konsumentenschützer überprüfen regelmäßig die Preise von
Lebensmitteln und Drogeriewaren in Super- und Drogeriemärkten. Der
Warenkorb besteht aus bis zu 54 Produkten (zB Gebäck, Kaffee, Tee,
Milchprodukte, Wurst, Gewürze, Süßigkeiten, Getränke, Babynahrung,
Körperpflegemittel, Haushaltsreiniger, Dauerwaren und Tierfutter).
Überprüft wurde in 13 Super- und Drogeriemärkten in Wien - Mondo,
Contra-Adeg, Schlecker, DM, Zielpunkt, Billa, Magnet, Merkur,
Interspar, Spar, Hofer, Lidl und Bipa.

Im Herbst Teuerungen - jetzt kaum Preissteigerungen
Vor der verpflichtenden doppelten Preisauszeichnung (zwischen Juli
und Oktober 2001) haben alle Super- und Drogeriemärkte - bis auf
einen einzigen Supermarkt - ihre Preise für den untersuchten
Warenkorb verteuert.

Seit der Einführung des Eurobargeldes gab es nur wenige
Preissteigerungen, zeigt die aktuelle AK-Untersuchung. Geringfügig
erhöht haben die Preise Schlecker (+ 0,2 Prozent), Magnet (+ 0,6
Prozent) und Bipa (+ 0,6 Prozent). Contra/Adeg hat die Preise für den
überprüften Warenkorb um 1,12 Prozent angehoben.
Alle anderen haben die Preise gesenkt - zwischen 0,4 und 2,9 Prozent.

AK Kontrollen wirken
Den "großen" Preisschub anlässlich der Euro-Umstellung gab es
(bisher) bei uns nicht, sagen die AK-Konsumentenschützer. Das ist auf
die regelmäßigen Kontrollen der AK zurückzuführen. Wir haben uns
nicht allein auf die Gesetze verlassen, sondern kontrolliert, ob die
Euro-Rechnung für die Konsumenten stimmt, betonen die
AK-Konsumentenschützer. Aber die Gefahr massiver Preiserhöhungen aus
Anlass des Euro ist natürlich noch nicht vorbei - daher führen wir
unsere Kontrollen weiter, so die AK-Konsumentenschützer.

Rückfragehinweis: AK Wien Kommunikation

Doris Strecker
Tel. (01) 501 65 2677
mailto:[email protected]
http://www.akwien.at

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