- 09.04.2002, 12:11:33
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Rieder: Sicherheit im öffentlichen Verkehr für die Fahrgäste=
Internationale Studien bestätigen Spitzenposition der Wiener Linien
Wien, (OTS) "Wir verfügen in Wien über eines der sichersten
öffentlichen Verkehrssysteme der Welt", erklärte Wiens Finanz- und
Wirtschaftsstadtrat Dr. Sepp Rieder am Dienstag anlässlich der
Eröffnung der Enquete "Sicherheit im öffentlichen Verkehr" im Wiener
Rathaus. "Dies ist aber kein Anlass, sich selbstzufrieden
zurückzulehnen, sondern muss Ansporn sein, noch besser zu werden. Die
heutige Enquete dient daher nicht der Selbstberuhigung, sondern vor
allem der Beruhigung unserer Fahrgäste und dem internationalen,
interdisziplinären und interprofessionellen Gedankenaustausch."
Sicherheit in öffentlichen Bereichen gliederten sich, so Rieder,
in technische und psychologische Kategorien, beträfen aber natürlich
auch die Kostenentwicklung. "Denn ein ´chronischer" Mangel an
finanziellen Mitteln führt langfristig, wie internationale Beispiele
zeigen, zu einem dramatischen Sicherheitsrisiko."
Rieder zitierte ein internationale Studie über die Zufriedenheit
von Fahrgästen öffentlicher Verkehrssysteme. Wien schnitt bei dieser
Studie in den Punkten "Fahrgastinformation" und "Sicherheitsgefühl"
am besten von allen beteiligten Städten, München, Turin, Barcelona,
Stockholm, Kopenhagen, Oslo und Helsinki, ab.
Nach den Ereignissen von Kaprun werde noch mehr Augenmerk auf
vermeintliche "Bagatellereignisse" gelegt. "Es gilt, dass bei jedem
noch so kleinen Brandzwischenfall in der U-Bahn die Feuerwehr gerufen
wird. Die fallweisen medialen Überhöhungen solcher Ereignisse nehmen
wird bewusst in Kauf. Es muss eine Balance gefunden werden zwischen
einer Überreaktion und einer Bagatellisierung eines Vorfalls, denn
beide Extreme würde gingen auf Kosten des Kundenvertrauens", betonte
Rieder.
Aktuellen Bezug nahm Rieder auf die Situation in manchen
U-Bahn-Passagen, die sich zu Treffpunkten von Obdachlosen und/oder
Suchtkranken entwickelt haben. "Hier gilt es auf jeden Fall, Augenmaß
zu behalten. Man kann zwar nicht von einer konkreten
Gefährdungssituation, jedoch von einer Belästigungssituation für die
Fahrgäste sprechen. Hier müssen und werden gemeinsam mit der
Exekutive, den Wiener Linien und der Sozialarbeit Lösungen gefunden
werden." (Schluss) nk/
Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Norbert Kettner
Tel.: 4000/81 845
e-mail: [email protected]
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