ÖAMTC: Bundesstraßen-Nummern bleiben

Nur Vorarlberg wird "B" durch "L" ersetzen

Wien (OTS) - Mit 1. April sind alle Bundesstraßen, die nicht als Schnellstraßen oder Autobahnen von der ASFINAG betreut werden, in den Besitz des jeweiligen Bundeslandes übergegangen. Eine aktuelle Umfrage des ÖAMTC in den Straßenbauabteilungen der betroffenen Bundesländer ergibt nun, dass im Prinzip alle bisherigen Bundesstraßenbezeichnungen beibehalten werden.

Über kleine Unterschiede berichtet ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer:
"Die Länder Burgenland, Niederösterreich, Steiermark, Tirol und Kärnten wissen schon ganz sicher, dass sie die Bezeichnung 'B' mit der bisherigen Nummer und auch sicher die jeweiligen Kilometrierungen beibehalten werden. Salzburg wird auch die B-Bezeichnung beibehalten und vermutlich ebenso bei der bisherigen Kilometrierung bleiben. Nur Vorarlberg möchte offenbar als einziges Bundesland aus den B-Straßen künftig L-Straßen machen, dabei aber an der bisherigen Kilometrierung festhalten."

Da aber noch keine entsprechenden Landesgesetze bestehen, ist diese Information nur vorläufig. Beim ÖAMTC geht man aber davon aus, dass keine aufwendigen Umbezeichnungen erfolgen werden. Daher werden Landkarten und Navigationssysteme auch in Zukunft weitgehend klaglos funktionieren.

Die Umbezeichnungen der S 5 von Stockerau nach Krems, weiters der Wiener Nordbrücke und der Umfahrung Landeck führen dazu, dass diese Straßenstücke nun Autobahnen oder Schnellstraßen werden und somit der Mautpflicht unterliegen.

(Schluss) ÖAMTC-Pressestelle/Hannes Kerschl

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