"profil": Gehrer will bei Uni-Reform kurzen Prozess machen

Bildungsministerin gegen "lqange Diskussionen" mit Kritikern - mehr Geld für die Unis aus den Studiengebühren

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" übt Bildungsministerin Elisabeth Gehrer scharfe Kritik an den Gegnern der Uni-Reform. Gehrer: "Es gibt sehr viele, die aus eigentlich sehr durchsichtigen Gründen nicht wollen, dass die österreichische Bundesregierung einen Erfolg hat. Diese Leute agitieren und wollen Angst machen. Da gibt es überall Stimmungmacher."

Dass die Hochschullehrergewerkschaft für 24. April einen eintägigen Streik beschlossen hat, wird die Bildungsministerin eigenen Aussagen zufolge, in der Sache keineswegs zu größeren Kompromissen veranlassen. Gehrer: "Wenn einer das Gesetz nicht will, hat es auch keinen Sinn, dass man da lange Diskussionen führt."

Gleichzeitig kündigt die Ministerin an, dass sie mit Finanzminister Karl-Heinz Grasser darüber verhandeln will, den Unis mehr Geld aus den Erträgen der Studiengebühren zukommen zu lassen. Gehrer: "Bis zur Beschlussfassung über das Gesetz im Juli möchte ich erreichen, dass die gesamten Erträge abzüglich der höheren Studienbeihilfen bei den Unis bleiben." Das wären an die 101 Millionen Euro. Derzeit erhalten die Unis bloß 72,7 Millionen.

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"profil"-Redaktion

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