7. Pöchlarner Heldenliedgespräch

Germanisten an den Wurzeln Deutscher Heldenepik

St.Pölten (NLK) - Mit der Errichtung des Nibelungendenkmals in Pöchlarn vor 13 Jahren hat es begonnen: Aus den Kontakten engagierter Pöchlarner Bürger mit den Beratern des Germanistikinstituts der Universität Wien entstand das erste Pöchlarner Heldenliedgespräch im Frühjahr 1989, das seither alle zwei Jahre mit wechselnden Themen durchgeführt wird. Thema des heurigen 7. Symposions ist vom 3. bis 6. April "Mittelhochdeutsche Heldendichtung außerhalb des Nibelungen-und Dietrichkreises". Wissenschaftlicher Leiter ist Univ.Prof. Dr. Klaus Zatloukal (Universität Wien), die Referenten kommen aus Österreich, Deutschland, Holland, England und USA. Ein zweites Projekt bewegt sich auf künstlerischer Ebene: Der Maler und Grafiker Jimmy Stepanoff präsentiert die Ausstellung "Die Nibelungen - das geheime Königreich". Sie wird vom 5. bis 24. April täglich von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr im Kokoschka-Geburtshaus gezeigt. Stepanoff hatte große Erfolge als Filmgrafiker: Er zeichnete für die "Unendliche Geschichte" und arbeitete bei zahlreichen anderen Kino-und TV-Produktionen mit. Als Maler verfolgt er seit mehr als 20 Jahren das Nibelungen-Projekt. Er bemüht sich um eine künstlerische Interpretation des Nibelungenliedes. Diese Ausstellung wurde bereits in Xanten und Worms gezeigt und wandert nach der Präsentation in Passau nach Wien und Ungarn weiter.

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