- 23.03.2002, 12:22:38
- /
- OTS0028 OTW0028
Hochwasser an der Donau: Krisenpläne bewähren sich bestens
Schutz der Menschen bei Kraftwerken oberstes Gebot
Wien (OTS) - Im Zuge des aktuellen Hochwassers hat sich die
Zusammenarbeit zwischen der Wasserrechtsbehörde, die im BM für Land-
und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft angesiedelt ist, den
zuständigen Stellen der Stadt Wien und der Verbund - Austrian Hydro
Power AG (AHP) bestens bewährt. Aufgrund der gemeinsam
ausgearbeiteten Krisenpläne konnten die notwendigen Maßnahmen
unverzüglich und bestens koordiniert umgesetzt werden. ****
Der vom Hochwasser verursachte Schaden an der Südschleuse des
Kraftwerks Freudenau hat den notwendigen und bescheidkonformen
Hochwasserabfluß zu keinem Zeitpunkt behindert. "Das unmittelbar nach
Eintreten des Schadens zusammengetretene Expertenteam hat sofort die
Situation eingehend geprüft und die weitere Vorgangsweise
festgelegt", zeigt sich AHP-Vorstand Mag. Michael Amerer von der
Zusammenarbeit zwischen Behördenvertretern und AHP-Fachleuten
beeindruckt.
Hochwässer sind Naturereignisse, die es schon immer gegeben hat.
Kraftwerke an den Flüssen können Hochwässer weder verhindern noch
beeinflussen, die Auswirkungen und Folgen aber oft vermindern.
Im Zuge der Baumaßnahmen der insgesamt neun Donaukraftwerke der
AHP wurde traditionell großer Wert auf die Verbesserung der
Hochwassersicherheit in weiten Gebieten entlang der Donau gelegt. So
sind an der Donau in den Stauräumen der Kraftwerke viele der
notwendigen Dämme als Hochwasserschutzdämme ausgeführt. So sind etwa
Pöchlarn, Tull und Wien vollkommen hochwassersicher.
Weite Beckenlandschaften, wie z.B. das niederösterreichische
Machland oder die Donauauen im Tullnerfeld, sind bis heute natürliche
Überschwemmungsgebiete geblieben. Sie sind ein von der
Wasserrechtsbehörde verordneter "Retentionsraum", wo bei Hochwasser
die Donau aus den Ufern treten kann, wodurch die Folgen für die
stromab liegenden Gebiete verringert werden.
Andere Anrainergebiete haben relativen Hochwasserschutz, d.h. sie
werden durch die jährlich mehrmals auftetenden kleineren Hochwässer
nicht betroffen, sondern nur bei so außergewöhnlichen Ereignissen wie
zur Zeit teilweise überflutet. Der Ausbau der Donau hat damit für
viele Gebiete größere Sicherheit für die Menschen und deren Eigentum
gebracht.
Rückfragehinweis: Mag. Gerald Schulze
Verbund/Holding Kommunikation
Am Hof 6a, A-1010 Wien
Tel.: +43 1/53113/53702
Fax: +43 1/53113/53848
mailto:[email protected]
Heinz Schmid
Tel.: +43 1/7269738/50273 od. 0664/4624309
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VBK/OTS






