- 23.03.2002, 09:10:00
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Keusch: Sperre Donau-Kraftwerksbrücke Wallsee - Ersatzlösung für regionalen Verkehr und Tourismus
Tausende Anrainer und Radtouristen für Monate ohne Donauquerung; Verkehrsressort Land NÖ muss endlich handeln
St. Pölten, (SPI) - Wegen notwendiger Sanierungsarbeiten wird die
Kraftwerksbrücke Wallsee über das Donaukraftwerk
Wallsee-Mitterkirchen vom 25. März bis zum 15. November 2002 für
jeden Verkehr gesperrt. Ersatzlösungen, vor allem notwendig für die
lokalen Anrainer und den Tourismus, gibt es derzeit nicht. "Dies ist
unzumutbar", kritisiert der Amstettner SP-LAbg. Eduard Keusch. "Es
ist klar, dass es für den überregionalen Verkehr großräumige
Umleitungen geben muss. Aber vor allem für die lokalen Anrainer,
Pendler und Schüler sowie den Tourismus sollte eine kurzfristige zu
realisierende Ersatzlösung für den Zeitraum der Brückensperre
gefunden werden. Im Gespräch ist beispielsweise eine Fährverbindung,
welche bereits seitens der Fa. Brandtner ins Gespräch gebracht wurde.
An sich sicher eine kurzfristig zu realisierende Lösung, wobei aber
endlich der verantwortliche Landesverkehrsreferent LH Erwin Pröll
aktiv werden muss. Bald gibt's keine offene Brücke mehr - und eine
Ersatzlösung ist auch nicht in Sicht", so Keusch.****
Zusätzlich ist die Brücke für den Tourismus von besonderer Bedeutung.
Hunderttausende Radler übersetzen auf ihr die Donau auf dem bereits
seit Jahren im Ausbau befindlichen Donauradweg. Wenn dieser Radweg
nun unterbrochen wird, hätte das sicher massiv negative Auswirkungen
auf den Tourismus und für die lokalen Gaststätten- sowie
Beherbergungsbetriebe. Eine Fährlösung wäre machbar, damit könnten
während der Saison die Radfahrer über die Donau ‚geschippert' werden.
Für die Anrainer gäbe es einen ‚Brückenschlag' während der Sperre der
Kraftwerksbrücke und der lokalen Wirtschaft blieben große Umwege
erspart. "Zusätzlich könnte man sich auch Gedanken über eine völlig
neue Brückenlösung machen. Die Kraftwerksbrücke besteht derzeit nur
aus einer Fahrbahn mit einer Einbahn- und Ampelregelung. Hier sollte
das zuständige Verkehrsressort des Landes darüber nachdenken, in
Zusammenarbeit mit den Kraftwerksbetreibern entweder eine
Brückenverbreiterung, oder gleich einen kompletten Neubau
durchzuführen , appelliert Keusch an das NÖ Verkehrsressort, rasch zu
einer Lösung zu kommen.
(Schluss) fa
Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ
Tel: 02742/9005 DW 12794
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