Schaden bei Schleuse im Kraftwerk Wien -Freudenau

Hochwasserabfuhr ist nicht beeinträchtigt, keine Gefahr für Donauanrainer

Wien (OTS) - Im Zuge der ordnungsgemäßen und bescheidkonformen Maßnahmen zur Hochwasserabfuhr wurde heute um ca. 11 Uhr vormittags die Südschleuse des Donaukraftwerkes Wien - Freudenau geöffnet. Nach dem Öffnen des oberen Schleusenverschlusses trat ein Defekt an einer Abdeckungsscheibe ein. Dieser Schaden hatte zu keiner Zeit einen Einfluß auf die gesicherte Hochwasserabfuhr, Durch den Schaden waren keine Mitarbeiter der Verbund- Austrian Hydro Power AG (AHP)betroffen, Donauanrainer in Wien und östlich von Wien waren zu keiner Zeit in Gefahr. ****

Die Donau im Raum Wien führt seit gestern Hochwasser. Nachdem heute der Durchfluß weiter gestiegen ist, wurde gemäß den Bestimmungen der behördlich vorgeschriebenen Wehrbetriebsordnung die Südschleuse zusätzlich zu den vier bereits offenen Wehrfeldern zur Hochwasserabfuhr geöffnet. Der Schaden an einer Abdeckung des oberen Schleusenveschlußes trat nach der vollständigen Öffnung auf und beeinflußt in keinster Weise den Abfluß des Hochwassers. Dazu sagt der Vorstand der Verbund- Austrian Hydro Power (AHP), Magister Michael Ammerer: "Ich kann versichern, daß durch den nicht vorhersehbaren Defekt am Schleusenverschluß es zu keiner Beeinträchtigung der Sicherheit der Anrainer an der Donau kommt. Unsere Experten sind bereits im Einsatz, um nach Abflauen des Hochwassers die weiteren notwendigen Schritte einzuleiten"

Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für eine ursprünglich vom Niederösterreichischen Feuerwehrverband befürchtete Flutwelle, die Überflutungen der an die Donau angrenzenden Gebiete basieren auf natürlichen Verhältnissen.

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