- 20.03.2002, 14:43:54
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AK-Oberösterreich auf der "falschen Spur": Toni's Freilandeier sind in Ordnung
Neuerliche Überprüfung brachte eindeutiges Ergebnis
Glein/Knittelfeld (OTS) - Die vom Konsumentenschutz der
Arbeiterkammer Oberösterreich erhobenen Vorwürfe gegen Toni's
Freilandeier konnten heute, Mittwoch, 20. März 2002 eindeutig
widerlegt werden. Bei einer neuerlichen Überprüfung der beanstandeten
Eier unter UV-Licht, die gemeinsam von der Kontrollstelle für
artgemäße Nutztierhaltung und dem verantwortlichen Leiter für
Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich, Georg
Rathwallner sowie zwei weiteren Kontrollorganen der AK durchgeführt
wurde, stellte sich heraus, dass sämtliche Eier des Hofes aus
Freilandhaltung stammen. Die von den AK-Kontrolloren unter UV-Licht
festgestellten Abrollspuren, die gestern als Hinweis für Eier aus
Käfighaltung gewertet wurden, erwiesen sich einwandfrei als
Strohspuren.
Die Arbeiterkammer Oberösterreich hatte gestern, Dienstag,
Vorwürfe erhoben, Eier von diesem Hof wären aus Käfighaltung. Anton
Hubmann, Geschäftsführer und Eigentümer von "Toni's Freilandeier"
forderte daher eine genaue Überprüfung. "Es ist bereits wiederholt
vorgekommen, dass bei nicht fachgerechter Überprüfung der Eier unter
UV-Licht irrtümlich Strohreste mit für Käfighaltung typischen
Abrollspuren verwechselt wurden", erklärte Hubmann. "Bereits im
vergangenen Jahr erwiesen sich ähnliche Vorwürfe der Arbeiterkammer
nach neuerlicher Überprüfung als nicht haltbar."
"AK Oberösterreich muss ihr Kontrollsystem überprüfen"
Hubmann forderte die AK-Oberösterreich auf, die falschen
Beschuldigungen in der Öffentlichkeit richtig zu stellen und für die
Schäden aufzukommen, die dadurch entstanden sind. Ebenso sei es
notwendig, dass Kontrollsystem der Arbeiterkammer, das nunmehr
wiederholt zu falschen Schlüssen geführt habe, zu überprüfen. Von der
Arbeiterkammer Oberösterreich wurde diese Überprüfung des eigenen
Kontrollsystems bereits zugesagt.
Das Zeichen "Tierschutz geprüft" wird ausschließlich für Eier aus
Freiland- und Bodenhaltung vergeben, bei denen die besonders strengen
Anforderungen für tiergerechte Haltung lückenlos - auf den Höfen
(Produzentenkontrolle), bei den Packstellen (Warenflusskontrolle) und
im Handel (UV-Lampenkontrolle) - überprüft werden. Das Zeichen gilt
europaweit als vorbildlich. Hans-Herwig Predl, Leiter der
"Kontrollstelle für artgerechte Nutztierhaltung" erklärte dazu, dass
den Mitarbeitern der Arbeiterkammer die Zusammenhänge über die
Entstehung von typischen Käfigspuren sowie Vorkommen von Spuren am Ei
und auch die Interpretation der vorgefundenen Spuren generell fehlen.
Die Frage, nach welchen Richtlinien kontrolliert werden, konnte von
der Arbeiterkammer nicht beantwortet werden.
Rückfragehinweis:
Anton Hubmann
Tel.: 03512-85 725
Internet: http://www.toni.sat
mailto:office @tonis.at
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