- 19.03.2002, 08:59:22
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Die Umsetzung der Gegengeschäfte im Zusammenhang mit dem Kauf der "Black Hawk"-Hubschrauber sind bereits nach einem Jahr voll angelaufen.
WKÖ-Vizepräsident Bgm. Matthias Krenn: "Sieht man sich diese rasche Umsetzung der Kompensationsgeschäfte an, kann die österreichische Wirtschaft vom Kauf der Abfangjäger ebenfalls nur profitieren."
Der erste der neuen "Black Hawk"-Hubschrauber des österreichischen
Bundesheeres wird voraussichtlich im August diesen Jahres
einsatzbereit sein. Beschlossen wurde der Kauf der Helikopter 1999,
nach der Lawinenkatastrophe von Galtür. Im Oktober 2000 erhielt der
"Black Hawk" -Hersteller Sikorsky den Zuschlag.
"Die Umsetzung der Gegengeschäfte ist bereits voll angelaufen," freut
sich der WKÖ-Vizepräsident Bgm. Matthias Krenn, "bisher sind schon
Projekte mit einem Umfang von 42 Millionen Euro abgeschlossen
worden." Das entspricht zehn Prozent des gesamten Offset-Volumens.
Diese positive Entwicklung bei den Kompensationsgeschäften mit
Sikorsky ist ein wesentliches Argument für die Nachbeschaffung der
veralteten Draken. Vizepräsident Krenn:" Auch mit dem Ankauf der
Abfangjäger eröffnet sich für die österreichische Wirtschaft eine
enorme Chance, rasch und professionell zusätzliche Aktivitäten im
Bereich neuer Technologien ins Land zu bringen." ****
Profitiert von den Offset-Geschäften im Zuge des Hubschrauber-Deals
haben bisher Firmen wie die in Bruck an der Mur angesiedelte Pankl
Racing Systems, das Plansee-Werk in Reutte, die AMAG in Ranshofen,
der Luftfahrt-Ausrüster Fischer Advanced Composite Components AG in
Oberösterreich, Böhler in Kapfenberg sowie die "Obersteirische
Feinguss" ebenfalls in Kapfenberg angesiedelt.
Vizepräsident Matthias Krenn ist es ein besonderes Anliegen: "die
Klein- und Mittelbetriebe in das Abfangjäger-Projekt einzubinden und
mit den ausländischen Know-how-Trägern, die über diese Intention in
unser Land kommen, zusammen zu bringen. Ich sehe als Vizepräsident
der Wirtschaftskammer Österreich eine einmalige Chance für unsere
Betriebe, in die großen Vorhaben der Luftfahrtindustrie eingebunden
zu werden."
Die Kompensationsgeschäfte sind eine enorme Möglichkeit für die
österreichische Wirtschaft. Vizepräsident Krenn fordert deshalb noch
einmal von den Verantwortlichen in der Wirtschaftskammer: "ein klares
Bekenntnis zum Ankauf der Abfangjäger." (Schluss)
Rückfragehinweis: RFW - Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender
Mag. Gracia Geisler
Tel.: 0664 / 548 71 89
mailto:[email protected]
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