• 15.03.2002, 13:26:21
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Hornegger: Freiheitliche für Anhebung der Freigrenze für Direktvermarkter=

Wien, 2002-03-15 (fpd) - Der freiheitliche Wehrsprecher, Abg.z.NR

Wien, 2002-03-15 (fpd) - Im Zuge der gestrigen Generalversammlung der
Bauern-Sozialversicherung forderten die freiheitlichen Vertreter in
einem Antrag, daß die Freigrenze der Sozialversicherungsbeiträge für
Direktvermarkter rückwirkend ab 1.1.2002 auf 25.000 € angehoben
werde, teilten heute Abg. Franz Hornegger und Greti Reiter,
freiheitliches Mitglied der Generalversammlung, mit. Dieser Antrag
sei jedoch von den Sozialversicherungsvertretern der ÖVP, allen voran
Abg. Karl Donabauer und Bundesbäuerin Fischer, abgelehnt worden. ****

"Obwohl beim EU-Beitritt für ein zweites Standbein der Bauern
plädiert wurde, werden diejenigen, die sich darauf eingestellt haben,
daß das landwirtschaftliche Einkommen erhöht wird, jetzt von den ÖVP
Bauernbund-Funktionären zur Kasse gebeten. Dieses zweite Standbein
ist aber ein Muß um die landwirtschaftlichen Betriebe weiter führen
zu können", zeigten sich Reiter und Hornegger übereinstimmend. "Bei
einem Budget von 2,3 Mrd. € werden diese Mehreinnahmen durch die
Besteuerung der Einnahmen der Direktvermarkter zur Sanierung der
Bauernsozialversicherung auch nicht mehr beitragen können".

Generaldirektor Ledermüller und der Obmann der Sozialversicherung
Donaubauer sollten sich im Klaren sein, daß durch jede weitere
Belastung immer mehr Bauern ihre Existenz auf den Höfen verlieren und
damit die ungünstige Versicherungsstruktur, bei der jetzt schon 52
Pensionisten 48 aktiven Beitragszahlern gegenüberstehen, weiter
gefördert werde.

Der Bundesobmann der Freiheitlichen Bauern, Franz Hornegger, fordert
die Generalversammlung der Sozialversicherungsvertreter auf, diesen
Beschluß zu überdenken und zu revidieren. "Ich zeige damit den Bauern
auf, wie der Bauernbund wirklich agiert", so Hornegger. "Nach außen
zeigt er sich als Wohltäter, hinter verschlossenen Türen werden
allerdings von den sogenannten Bauernvertretern heimlich, still und
leise weitere Belastungen für die Bauern beschlossen. Das werden die
Freiheitlichen aber auch in Zukunft nicht zulassen", so Hornegger
abschließend. (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

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