- 15.03.2002, 13:03:11
- /
- OTS0167 OTW0167
AUVA: Informationsmaßnahmen zum Thema Asbest-Krankheiten
AUVA Obmann Klomfar weist Vorwürfe der Grünen zurück - Empfehlung an unabhängige Gutachter, im Zweifel Berufskrankheit anzuerkennen
Wien (OTS) - "Es ist bedauerlich, dass die Grünen versuchen, aus
dem Leiden schwer erkrankter Menschen politisches Kapital zu schlagen
statt vernünftige Lösungen anzubieten," stellt der Obmann der AUVA,
KR Helmut Klomfar fest.
Die Vorwürfe des Sozialsprechers der Grünen sind aus Sicht der
AUVA weder schlüssig noch nachzuvollziehen. Insbesondere gilt dies
für die Behauptung im Zusammenhang mit der Erstellung von Gutachten.
"Die AUVA beauftragt damit immer renommierte, unabhängige,
gerichtlich beeidete Fachleute," betont Klomfar. Nur auf Basis dieser
Gutachten entscheidet die AUVA.
"Dessen ungeachtet ist es die Linie der AUVA im Zweifelsfall für
den Erkrankten zu entscheiden", so Klomfar weiter und verweist auf
eine entsprechende Empfehlung der AUVA an die Gutachter aus dem Jahr
1991. Danach soll im Zweifel der Anspruch des Erkrankten gegenüber
der AUVA anerkannt werden.
Die AUVA ist sich allerdings bewusst, dass in der medizinischen
Praxis das Bewusstsein für Asbest- oder Staubbelastungen als Auslöser
von Berufskrankheiten nicht in allen Bereichen vorhanden ist. "Wir
werden daher Aufklärungs- und Informationsmaßnahmen bei den Ärzten
setzen. Sie sollen das Bewusstsein dafür schärfen, dass auch
berufsbedingte Belastungen derartige Krankheiten verursachen können,"
kündigt Obmann Klomfar an.
Rückfragehinweis:
Mag. Alexander Koppensteiner
AUVA
Adalbert-Stifter-Strasse 65
1201 Wien
Tel: +43-1-33111-250
mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAU/NAU/OTS






