AUVA: Informationsmaßnahmen zum Thema Asbest-Krankheiten

AUVA Obmann Klomfar weist Vorwürfe der Grünen zurück - Empfehlung an unabhängige Gutachter, im Zweifel Berufskrankheit anzuerkennen

Wien (OTS) - "Es ist bedauerlich, dass die Grünen versuchen, aus dem Leiden schwer erkrankter Menschen politisches Kapital zu schlagen statt vernünftige Lösungen anzubieten," stellt der Obmann der AUVA, KR Helmut Klomfar fest.

Die Vorwürfe des Sozialsprechers der Grünen sind aus Sicht der AUVA weder schlüssig noch nachzuvollziehen. Insbesondere gilt dies für die Behauptung im Zusammenhang mit der Erstellung von Gutachten. "Die AUVA beauftragt damit immer renommierte, unabhängige, gerichtlich beeidete Fachleute," betont Klomfar. Nur auf Basis dieser Gutachten entscheidet die AUVA.

"Dessen ungeachtet ist es die Linie der AUVA im Zweifelsfall für den Erkrankten zu entscheiden", so Klomfar weiter und verweist auf eine entsprechende Empfehlung der AUVA an die Gutachter aus dem Jahr 1991. Danach soll im Zweifel der Anspruch des Erkrankten gegenüber der AUVA anerkannt werden.

Die AUVA ist sich allerdings bewusst, dass in der medizinischen Praxis das Bewusstsein für Asbest- oder Staubbelastungen als Auslöser von Berufskrankheiten nicht in allen Bereichen vorhanden ist. "Wir werden daher Aufklärungs- und Informationsmaßnahmen bei den Ärzten setzen. Sie sollen das Bewusstsein dafür schärfen, dass auch berufsbedingte Belastungen derartige Krankheiten verursachen können," kündigt Obmann Klomfar an.

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