SCHWEITZER: Grüne: Dauerkrise der Opposition prolongiert

Generalstabsmäßige Abschaffung der innerparteilichen Demokratie - Warum sollte man die Grünen überhaupt wählen?

Wien, 2002-03-15 (fpd) - Mit der heutigen Wahl von Madeleine Petrovic und Eva Glawischnig zu den Stellvertreterinnen Van der Bellens werde die Dauerkrise der Opposition prolongiert, meinte FPÖ-Generalsekretär Mag. Karl Schweitzer. ****

Es sei schon bezeichnend genug, daß die Stellvertreterinnen des Bundessprechers nicht mehr von der Basis gewählt würden, sondern vom Bundesvorstand, sagte Schweitzer. Mit der Obmannschaft Van der Bellens habe bei den Grünen die generalstabsmäßig geplante sukzessive Abschaffung der innerparteilichen Demokratie begonnen. Hinter dem Bart des Professors komme ein eiskalter Machtpolitiker zum Vorschein, der sich mit Petrovic, Glawischnig und Öllinger willfährige Erfüllungsgehilfen herangebildet habe.

Was bleibe, sei die Frage, warum man die Grünen überhaupt wählen solle, meinte Schweitzer. Von der Umweltpolitik, insbesondere der Anti-AKW-Politik, hätten sie sich schon lange verabschiedet, in allen anderen Bereichen, ob es sich jetzt um Wirtschafts-, Bildungs- oder Zuwanderungspolitik handle, seien sie nicht mehrheitsfähig. Verläßlich sei nur der Hang der Grünen, sich ausgiebig mit Orchideenthemen zu beschäftigen. Wohin diese Vorliebe allerdings führe, habe man ja schon beim verblichenen Liberalen Forum gesehen.

Bei den heutigen Beteuerungen der Grünen, daß man die blauschwarze Mehrheit brechen wolle, handle es sich nur um eine Selbsthypnose, die an der Realität nichts ändern werde. "Autosuggestion mag zwar gut fürs Ego sein, die Tugend der Politik ist allerdings der Realismus. Und der ist bei den Grünen leider nicht einmal annähernd vorhanden", schloß Schweitzer. (Schluß)

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