- 15.03.2002, 12:58:18
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SCHWEITZER: Grüne: Dauerkrise der Opposition prolongiert=
Generalstabsmäßige Abschaffung der innerparteilichen Demokratie - Warum sollte man die Grünen überhaupt wählen?
Wien, 2002-03-15 (fpd) - Mit der heutigen Wahl von Madeleine Petrovic
und Eva Glawischnig zu den Stellvertreterinnen Van der Bellens werde
die Dauerkrise der Opposition prolongiert, meinte FPÖ-Generalsekretär
Mag. Karl Schweitzer. ****
Es sei schon bezeichnend genug, daß die Stellvertreterinnen des
Bundessprechers nicht mehr von der Basis gewählt würden, sondern vom
Bundesvorstand, sagte Schweitzer. Mit der Obmannschaft Van der
Bellens habe bei den Grünen die generalstabsmäßig geplante sukzessive
Abschaffung der innerparteilichen Demokratie begonnen. Hinter dem
Bart des Professors komme ein eiskalter Machtpolitiker zum Vorschein,
der sich mit Petrovic, Glawischnig und Öllinger willfährige
Erfüllungsgehilfen herangebildet habe.
Was bleibe, sei die Frage, warum man die Grünen überhaupt wählen
solle, meinte Schweitzer. Von der Umweltpolitik, insbesondere der
Anti-AKW-Politik, hätten sie sich schon lange verabschiedet, in allen
anderen Bereichen, ob es sich jetzt um Wirtschafts-, Bildungs- oder
Zuwanderungspolitik handle, seien sie nicht mehrheitsfähig.
Verläßlich sei nur der Hang der Grünen, sich ausgiebig mit
Orchideenthemen zu beschäftigen. Wohin diese Vorliebe allerdings
führe, habe man ja schon beim verblichenen Liberalen Forum gesehen.
Bei den heutigen Beteuerungen der Grünen, daß man die blauschwarze
Mehrheit brechen wolle, handle es sich nur um eine Selbsthypnose, die
an der Realität nichts ändern werde. "Autosuggestion mag zwar gut
fürs Ego sein, die Tugend der Politik ist allerdings der Realismus.
Und der ist bei den Grünen leider nicht einmal annähernd vorhanden",
schloß Schweitzer. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
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