Kinderbetreuungs-Initiative war erfolgreich

LR Schmid: Verbesserungen durch Pilotprojekte, neue Richtlinien, zusätzliche Angebote

Bregenz (VLK) - Beim gestrigen (Donnerstag) Kinderbetreuungsgespräch bilanzierten Landesrätin Greti
Schmid, AK-Direktor Heinz Peter und ÖGB-Landessekretärin
Manuela Auer die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Kinderbetreuungs-Initiative. "Wir konnten wesentliche
Verbesserungen im Interesse der berufstätigen Eltern in
Vorarlberg erzielen", so Schmid. ****

Auf Vorschlag von AK-Direktor Peter wird in Dornbirn ein zusätzliches Projekt mit Schwerpunkt Kleinkinderbetreuung realisiert. Neu an diesem Modell ist die wissenschaftliche Begleitung. Dabei soll erforscht werden, welche Wünsche und Anforderungen berufstätige Eltern an die Kinderbetreuung
stellen und wo ihre Motive für die Inanspruchnahme der Betreuungseinrichtung liegen. Die Erfahrungen aus diesem
Projekt sollen in der Folge in die Verbesserung der Kleinkinderbetreuung im ganzen Land einfließen.

Von ÖGB-Landessekretärin Auer wird die Schaffung einer zentralen Anlauf- und Koordinationsstelle für Betroffene, Wirtschaft sowie Kommunen gefordert. Weiters wünscht sie
eine Fortsetzung dieses Kinderbetreuungsgespräches, um
weitere wichtige Impulse zu setzen.

Wie geplant wurde das Angebot der betrieblichen
Kinderbetreuung um zwei Projekte bereichert: Im November
vergangenen Jahres öffnete das HEAD-Kinderhaus seine
Pforten. LR Schmid: "Wir sammeln die Erfahrungswerte auch
für andere Unternehmen, die schon Interesse an diesem
Modell bekundet haben." Ebenfalls weitergeführt wird das
vom Verein Tagesbetreuung angebotene Pilotprojekt einer Kinderbetreuung zu Tagesrandzeiten bzw. in der Nacht.

Einer der künftigen Schwerpunkte im bedarfsgerechten
Ausbau der Kinderbetreuung liegt in der Schülerbetreuung.
Schmid: "Im Rahmen von Pilotprojekten konnten bereits
wichtige Erfahrungen als Grundlage für den weiteren
verstärkten Ausbau solcher Angebote gewonnen werden."

Als Erfolg verbucht Schmid auch die neue Richtlinie des
Landes zur Förderung von Kinderbetreuungseinrichtungen: So
gibt es für Einrichtungen, die den Voraussetzungen
entsprechen, Personalkostenförderungen bis zu 47,5 Prozent.
Eine weitere Verbesserung ist dadurch gegeben, dass nun
auch Investitionen für Neu- oder Umbauten von Kinderbetreuungseinrichtungen gefördert werden können.
(so/gw,nvl)

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