- 13.03.2002, 12:56:01
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NEWS-Gallup-Umfrage: Benita Ferrero-Waldner bleibt Hofburg- Favoritin, baut aber ab - Sympathie-Kurve der Außenministerin im Sinkflug
Vorausmeldung zu NEWS 11/02 v. 14.3.2002
Wien (OTS) - Außenministerin Benita Ferrero-Waldner hat nach einer
jüngsten NEWS-Gallup-Umfrage bei den Österreichern nach wie vor die
besten Chancen auf die Nachfolge von Bundespräsident Thomas Klestil,
der nach zwei Amtszeiten im Juni 2004 abtreten muß. Ferrero-Waldner
halten 40 Prozent der Bevölkerung "für geeignet", dicht gefolgt von
Nationalratspräsident Heinz Fischer (SP) mit 33 Prozent und
Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll mit 26 Prozent
Zustimmung aller Österreicher, die sich zu 25 Prozent auch
Steiermarks Landeshauptfrau Waltraud Klasnic als Klestil-Nachfolgerin
in der Hofburg vorstellen können. Mit im Rennen: Grünen-Chef
Alexander van der Bellen (20 Prozent), Alt-Kanzler Franz Vranitzky
(18 Prozent) und Wiens Bürgermeister Michael Häupl (14 Prozent) -
chancenlos bei den Österreichern hingegen Jörg Haider mit nur matten
8 Prozent für allfällige Hofburg-Ambitionen.
Innerhalb der ÖVP zeichnet sich, was die
Bundespräsidentschafts-Kandidatur 2004 anbelangt, ein hartes
Kandidatenrennen ab. Zwar führt parteiintern ebenfalls
Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (mit 22 Prozent Nennungen),
aber Erwin Pröll kommt ihr bei den ÖVP-Sympathisanten mit bereits 20
Prozent äußerst nahe. Mit ihm ÖVP-internen Kampf: Steiermarks
Landesmutter Waltraud Klasnic, die 17 Prozent für die
Hofburg-Nachfolge favorisieren, während die - gemäß Gerüchten - von
Bundeskanzler Wolfgang Schüssel favorisierte
Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer lediglich von sechs Prozent
der ÖVP-Sympathiesanten als hofburgreif angesehen wird.
Schwere Zeiten kommen grundsätzlich auf den bisherigen Polit-Star
der ÖVP, Außenministerin Ferrero-Waldner zu: Sie, die nach der Wende
im Februar 2000 durch ihren Kampf gegen die Sanktionen der EU-14 zur
beliebtesten Politikerin Österreichs aufstieg, muß seit Sommer des
Vorjahres eine klar sinkende Tendenz in den Sympathiewerten hinnehmen
- von satten 56 Prozent ist sie auf derzeit 50 Prozent gefallen.
Rückfragehinweis:
Sekretariat NEWS-Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103
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