• 13.03.2002, 12:39:02
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ÖGJ begrüßt die Errichtung einer Jugendbegegnungsstätte in Mauthausen

Raschest mögliche Verwirklichung gefordert

Wien (ÖGJ). Sehr erfreut über die Initiative des Vereins
Mauthausen Aktiv Österreich zeigte sich heute, Mittwoch, die
Österreichische Gewerkschaftsjugend (ÖGJ). "Immer wieder stand und
steht die fehlende Infrastruktur dem Besuch von Jugendgruppen im Weg.
Ist die Jugendbegegnungsstätte Mauthausen verwirklicht, ist dieses
Problem endlich gelöst", erklärt Stefan Maderner, Bundessekretär der
ÖGJ. "Ich appelliere an die zuständigen Stellen, dieses Projekt
möglichst rasch zu genehmigen und zu unterstützen."++++

Gerade für Jugendliche sei es wichtig, so Maderner, dass sie
gemeinsam unter pädagogischer Leitung auf den Besuch der
KZ-Gedenkstätte vorbereitet werden. Weiter sollten sie die
Möglichkeit haben, nach dem Besuch die Eindrücke gemeinsam
aufzuarbeiten. "Jährlich besuchen 70.000 Jugendliche die Gedenkstätte
Mauthausen. Eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Thema kann nur
im allmählichen Aneignen der Geschichte gelingen. Dieses Projekt
verdient volle Aufmerksamkeit, damit junger Widerstand gegen alte
Zeiten verstärkt gelebt werden kann", so Maderner. (aw)

ÖGB, 13. März 2002 Nr. 222

Der ÖGB unterstützt das Volksbegehren "Sozialstaat Österreich" vom 3.
bis 10. April 2002. Machen Sie mit! Jede Stimme zählt.

Rückfragehinweis: ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Alice Wittig
Tel. (++43-1) 534 44/353 DW
Fax.: (++43-1) 533 52 93

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