Fasslabend: Bures - Kritik an Abfertigung Neu "kindisch"

Steuerliche Anreize für Zusatzpension sind "kleine Sensation"

Wien, 09. März 2002 (ÖAAB-PD) Die Kritik von SPÖ-Geschäftsführerin Doris Bures an den steuerlichen Vorteilen, die die Abfertigung Neu all jenen bietet, die sie als Zusatzpension nutzen, ist völlig unverständlich, sagte heute, Samstag, ÖAAB-Bundesobmann Dr. Werner Fasslabend. Hier werde offenbar krampfhaft nach einem Kritikpunkt an der Abfertigung Neu gesucht, deren Umsetzung von der SPÖ ja jahrelang verhindert wurde. Daß Bures ausgerechnet die Steuervorteile der Zusatzpension kritisiere, sei jedoch schlicht und einfach kindisch, so Fasslabend. Denn diese stellten einen enormen Schritt in Richtung Ausbau der sozialen Sicherheit von Arbeitnehmern dar. Daß das von einer exponierten Vertreterin einer - zumindest ehemaligen -Arbeiterpartei abgelehnt wird, mute auch im Hinblick auf das von der SPÖ initiierten Sozialstaatsvolksbegehren "eher sonderbar" an. ****

Tatsächlich sei es eine "kleine Sensation", daß die Abfertigung steuerfrei bleibt, wenn sie als Zusatzpension genutzt wird. "Damit ist der breite Einstieg in die zweite Säule der Altersvorsorge garantiert, der ja eine der wesentlichsten Forderungen des ÖAAB-Modells der Abfertigung Neu gewesen ist", so Fasslabend. (Schluß)

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