Licht und Schatten bei ADSL

Nach 2 Jahren Erfahrung zieht die ISPA Bilanz

Wien (OTS) - Auf der einen Seite Zufriedenheit mit dem Produkt
ADSL und seinem Preis-Leistungsverhältnis, auf der anderen Seite Verbesserungswünsche bei Herstellung, Betrieb und Support kennzeichnen die brandneue ADSL-Benutzer Umfrage. Diese Studie als auch die Erfahrungen der letzten 2 Jahre wurden heute von Dr. Kurt Einzinger, Generalsekretär der ISPA (Internet Service Providers Austria), DI Helmut Leopold (Telekom Austria AG) und Herman Wasserbacher (IFES Institut für empirische Sozialforschung Ges.m.b.H.) der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Hauptbeweggründe für den Kauf des ADSL Produkts stellen Geschwindigkeit, der günstige (pauschalierte) Preis und die ständige Verfügbarkeit mit der Gleichzeitigkeit mit der Telefonie dar. "Der Kunde will eine qualitativ gute Internet Connectivity zu einem leistbaren und berechenbaren Preis" stellt der Generalsekretär der ISPA, Dr. Einzinger fest. "Multimedia, bzw. die Angebotsseite spielt dabei noch keine Rolle. ADSL ist somit heute das Produkt um bequem und schnell surfen und mailen zu können."

Leider ist bei den Kunden das Bewusstsein der Wettbewerbssituation auf dem ADSL Markt noch viel zu gering. Nur knapp die Hälfte aller User hat Informationen bei zwei oder mehr Anbietern eingeholt. Mit Ende des Jahres 2001 existieren insgesamt ca. 100.000 ADSL Anschlüsse, wobei ca. 14.000 auf die alternativen ISPs fielen. Hierbei kommt einerseits der Startvorteil der TA (ca. 6 Monate) zu tragen und andererseits der für alternative ISPs nach ISPA Ansicht nicht sehr vorteilhafte ADSL Wholesale Vertrag.

Die positive Nachricht ist, dass drei Viertel der ADLS Benutzer "alles in allem" mit dem Produkt zufrieden sind und für zwei Drittel der Benutzer das Produkt auch ganz ihren Erwartungen entspricht. Schwierigkeiten werden vor allem in der langen Herstellungszeit, gelegentlichen Problemen im Betrieb und beim Support/Hotline geortet.

"Diese alles-in-allem-Zufriedenheit der Benutzer darf aber kein bequemes Ruhekissen sein", sagt Dr. Kurt Einzinger in seinem Statement."Die Studie zeigt auch dass es noch einige Problembereiche gibt, wie im betrieblichen Bereich, bei der Herstellung und im Support. Die Telekom Austria und die ISPs werden unter der Koordination der ISPA alles tun um diese Schwachstellen zu beseitigen." Außerdem wurde von der ISPA der bestehende ADSL Wholesale Vertrag angesprochen, der ihrer Meinung nach in einigen Punkten tendenziell für die ISPs nachteilig wirkt und geändert werden sollte.

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Dr. Kurt Einzinger
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