• 05.03.2002, 13:39:41
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  • OTS0186 OTW0186

VSStÖ: StudentInnen zum Jobben gezwungen

Schiessl: Studie bestätigt unsere Befürchtungen - Gehrer muss handeln

Wien (SK) Die heute veröffentlichte Studie der Statistik Austria über
studentische Erwerbstätigkeit bestätigt die Befürchtungen des
Verbands Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ). VSStÖ-Vorsitzende Eva
Schiessl: "Im Beobachtungszeitraum 1990 bis 2000 hat sich der Anteil
der VollzeitstudentInnen auf 17 Prozent halbiert. Das Beihilfensystem
ist aber nur auf VollzeitstudentInnen ausgelegt und geht damit am
Bedarf völlig vorbei." ****

Die Studiengebühren, zwingen die StudentInnen (10.000 Schillilng)
726,73 Euro zusätzlich aufzutreiben und treiben noch mehr Studierende
in die Erwerbstätigkeit. Die Studiendauer wird sich weiter
verlängern. Die starke Zunahme der Studienbeihilfenanträge zeige klar
den gestiegenen finanziellen Druck.

Schiessl: "Abhilfe kann nur eine Totalreform und Neugestaltung der
sozialen Absicherung für Studierende schaffen. Wir fordern die
Abschaffung der Studiengebühren und ein ausreichend dotiertes
Beihilfensystem, das StudentInnen nicht in MacJobs drängt,
gleichzeitig aber auch auf die Bedürfnisse von berufstätigen und
Teilzeistudierenden eingeht. Bildungsministerin Gehrer ist am Zug."
(Schluss) hm/mm

Für Rückfragen steht Ihnen der Pressesprecher des VSStÖ, Dominik
Gries, unter 0699 / 101 420 21 gerne zur Verfügung.

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ

Tel.: 01/53427-275

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