VSStÖ: StudentInnen zum Jobben gezwungen

Schiessl: Studie bestätigt unsere Befürchtungen - Gehrer muss handeln

Wien (SK) Die heute veröffentlichte Studie der Statistik Austria über studentische Erwerbstätigkeit bestätigt die Befürchtungen des Verbands Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ). VSStÖ-Vorsitzende Eva Schiessl: "Im Beobachtungszeitraum 1990 bis 2000 hat sich der Anteil der VollzeitstudentInnen auf 17 Prozent halbiert. Das Beihilfensystem ist aber nur auf VollzeitstudentInnen ausgelegt und geht damit am Bedarf völlig vorbei." ****

Die Studiengebühren, zwingen die StudentInnen (10.000 Schillilng) 726,73 Euro zusätzlich aufzutreiben und treiben noch mehr Studierende in die Erwerbstätigkeit. Die Studiendauer wird sich weiter verlängern. Die starke Zunahme der Studienbeihilfenanträge zeige klar den gestiegenen finanziellen Druck.

Schiessl: "Abhilfe kann nur eine Totalreform und Neugestaltung der sozialen Absicherung für Studierende schaffen. Wir fordern die Abschaffung der Studiengebühren und ein ausreichend dotiertes Beihilfensystem, das StudentInnen nicht in MacJobs drängt, gleichzeitig aber auch auf die Bedürfnisse von berufstätigen und Teilzeistudierenden eingeht. Bildungsministerin Gehrer ist am Zug." (Schluss) hm/mm

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