VP-TSCHIRF (1): Erneut dramatischer Anstieg der Arbeitslosigkeit in Wien

Um 29,3 % mehr Arbeitslose in Wien im Vergleich zum Februar 2001

Wien (ÖVP-Klub) Mit einem "dringenden Appell an die Wiener Stadtregierung" kommentierte heute der Wiener VP-Klubobmann Dr. Matthias TSCHIRF die heute bekannt gewordenen Arbeitsmarktdaten für Wien. Im Vergleich zum Februar des Vorjahres ist die Arbeitslosigkeit in der Bundeshauptstadt um 29,3 % angestiegen. Im österreichweiten Durchschnitt stieg die Arbeitslosigkeit nur um 15,6 %. "Die Wiener ÖVP warnt seit Monaten vor dieser Entwicklung und hat diese Problematik ja auch schon in einer eigens beantragten Sondersitzung des Wiener Gemeinderates thematisiert. Bis jetzt können wir leider keinerlei Anstrengungen der Wiener Stadtregierung erkennen, die diesem Trend entgegen wirken."***

In absoluten Zahlen beträgt ist die Arbeitslosigkeit in Wien im Vergleich zum Februar des Vorjahres um 19.338 Personen gestiegen. Generell ist anzumerken, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit mit 31,1 % bei Frauen erheblich stärker ansteigt als bei Männern.

"Obwohl Wien nur rund 25 % der österreichischen Gesamtbevölkerung stellt, entfallen auf die rot regierte Bundeshauptstadt rund 50 % des Arbeitslosenanstieges", kritisierte TSCHIRF. Vor allem in der Baubranche (+4.190) und im Handel (+2.895) sei der Anstieg dramatisch und alarmierend. "Die Wiener Stadtregierung ist nun also dringend aufgefordert die von uns verlangten Gegenmaßnahmen, wie etwa das Vorziehen von Infrastrukturprojekten oder eine Sanierungsoffensive im Wohnbau, einzuleiten, um den Wiener Arbeitsmarkt zu beleben. Die konkreten Vorschläge dazu haben wir schon vor Wochen auf den Tisch gelegt, jetzt ist es endlich an der Zeit, dass die rote Wiener Stadtregierung handelt."

Auch die gesamtösterreichischen Zahlen seien, so TSCHIRF weiter, natürlich nicht erfreulich. "Es muss der Wiener Stadtregierung jedoch zu denken geben, wenn in Wien die Arbeitslosigkeit doppelt so schnell ansteigt wie im österreichischen Durchschnitt." Im internationalen Vergleich liege Österreich mit den aktuellen Zahlen gar nicht so schlecht, die Wiener Bilanz sei jedoch katastrophal.

Im Gegensatz zur Untätigkeit Wiens habe die Bundesregierung schon vor Wochen ein umfangreiches Investitionspaket in Milliardenhöhe verabschiedet. "Damit ist sichergestellt, dass notwendige Maßnahmen zur Ankurbelung des Arbeitsmarktes sofort gesetzt werden können."

(Forts.)

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