• 05.03.2002, 10:16:28
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VP-TSCHIRF (1): Erneut dramatischer Anstieg der Arbeitslosigkeit in Wien

Um 29,3 % mehr Arbeitslose in Wien im Vergleich zum Februar 2001

Wien (ÖVP-Klub) Mit einem "dringenden Appell an die Wiener
Stadtregierung" kommentierte heute der Wiener VP-Klubobmann Dr.
Matthias TSCHIRF die heute bekannt gewordenen Arbeitsmarktdaten für
Wien. Im Vergleich zum Februar des Vorjahres ist die Arbeitslosigkeit
in der Bundeshauptstadt um 29,3 % angestiegen. Im österreichweiten
Durchschnitt stieg die Arbeitslosigkeit nur um 15,6 %. "Die Wiener
ÖVP warnt seit Monaten vor dieser Entwicklung und hat diese
Problematik ja auch schon in einer eigens beantragten Sondersitzung
des Wiener Gemeinderates thematisiert. Bis jetzt können wir leider
keinerlei Anstrengungen der Wiener Stadtregierung erkennen, die
diesem Trend entgegen wirken."***

In absoluten Zahlen beträgt ist die Arbeitslosigkeit in Wien im
Vergleich zum Februar des Vorjahres um 19.338 Personen gestiegen.
Generell ist anzumerken, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit mit
31,1 % bei Frauen erheblich stärker ansteigt als bei Männern.

"Obwohl Wien nur rund 25 % der österreichischen Gesamtbevölkerung
stellt, entfallen auf die rot regierte Bundeshauptstadt rund 50 % des
Arbeitslosenanstieges", kritisierte TSCHIRF. Vor allem in der
Baubranche (+4.190) und im Handel (+2.895) sei der Anstieg dramatisch
und alarmierend. "Die Wiener Stadtregierung ist nun also dringend
aufgefordert die von uns verlangten Gegenmaßnahmen, wie etwa das
Vorziehen von Infrastrukturprojekten oder eine Sanierungsoffensive im
Wohnbau, einzuleiten, um den Wiener Arbeitsmarkt zu beleben. Die
konkreten Vorschläge dazu haben wir schon vor Wochen auf den Tisch
gelegt, jetzt ist es endlich an der Zeit, dass die rote Wiener
Stadtregierung handelt."

Auch die gesamtösterreichischen Zahlen seien, so TSCHIRF weiter,
natürlich nicht erfreulich. "Es muss der Wiener Stadtregierung jedoch
zu denken geben, wenn in Wien die Arbeitslosigkeit doppelt so schnell
ansteigt wie im österreichischen Durchschnitt." Im internationalen
Vergleich liege Österreich mit den aktuellen Zahlen gar nicht so
schlecht, die Wiener Bilanz sei jedoch katastrophal.

Im Gegensatz zur Untätigkeit Wiens habe die Bundesregierung schon vor
Wochen ein umfangreiches Investitionspaket in Milliardenhöhe
verabschiedet. "Damit ist sichergestellt, dass notwendige Maßnahmen
zur Ankurbelung des Arbeitsmarktes sofort gesetzt werden können."

(Forts.)

Rückfragehinweis: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

Daniel KOSAK (Pressesprecher)
Tel.: (01) 4000 / 81 915
Mobil: 0676/53 09 362
Fax: (01) 4000 / 99 819 15
E-mail: [email protected]
http://www.oevp-wien.at

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