- 02.03.2002, 13:07:16
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ARBÖ: Urlauberschichtwechsel und Ferienbeginn in Hamburg sorgen für erhebliche Staus=
Wien (ARBÖ) - Auch am heutigen Samstag rollte wieder die
Reisewelle auf den Transitstrecken in Westösterreich und im
benachbarten Bayern. Neben zahlreichen Tagesausflüglern sorgten auch
der Urlauberschichtwechsel und der Winterferienbeginn in Hamburg für
erhebliche Staus und stundenlange Verzögerungen, berichtet der ARBÖ.
Hauptbetroffen waren wieder einmal die Bundesländer Vorarlberg,
Tirol und Salzburg. In Vorarlberg kam es vor dem Pfändertunnel in
Bregenz in beiden Richtungen zu kilometerlangen Staus. Vor dem
Ambergtunnel in Feldkirch fanden sich die Autofahrer, die in Richtung
Deutschland unterwegs waren, ebenfalls in einem bis zu 5 Kilometer
langen Stau wieder. Vor dem Dalaaser Tunnel auf der S16,
Arlbergschnellstraße, wurde auf Grund des starken Verkehrsaufkommens
bereits in den Vormittagstunden Blockabfertigung verhängt.
Sehr viel Geduld brauchten heute Vormittag die Autofahrer auch auf
der Fernpassstrecke. Zwischen Imst und Füssen gab es auf der B179,
Fernpass Bundesstraße, bzw. B189, Mieminger Bundesstraße, auf einer
Strecke von rund 66 Kilometern Stop- and-Go-Verkehr. Vor dem
Grenztunnel Vils/Füssen und dem Leermosertunnel wurden die Kolonnen
in Richtung Deutschland nur mehr blockweise abgefertigt. Auch in der
Gegenrichtung kamen die Fahrzeuglenker zum Teil nur mehr im
Schritttempo voran. Blockabfertigung und Staus in Richtung Arlberg
waren auch auf Tiroler Seite der S16, vor dem Quadratscher- und dem
Pianertunnel zwischen Landeck und Pians an der Tagesordnung. Ihrem
Ruf als Staustrecke wurde die B169, Zillertal Bundesstraße, wieder
einmal voll gerecht. Bei Zell/Zillertal gab es in beide Richtungen
gegen 12 Uhr kein Weiterkommen mehr. Kilometerlange Staus wurden auch
von der A12, Inntaltautobahn, im Großraum Kufstein sowie von der
A13, Brennerautobahn, bei der Mautstelle Schönberg gemeldet. Hier war
jeweils die Fahrbahn in Richtung Norden betroffen, berichtet der
ARBÖ.
Auch Salzburgs Transitstrecken blieben von Staus nicht verschont.
Hier waren vor allem die A10, Tauernautobahn und die B311, Pinzgauer
Bundesstraße, betroffen. Auf der A10, Tauernautobahn, wurden bei Anif
gegen Mittag ca. 3.000 Fahrzeuge/Stunde in Richtung Deutschland
gezählt. Auf der B311 gab es bei Saalfelden für die Autofahrer in
beiden Richtungen in kilometerlangen Staus kein Vorankommen.
100 Kilometer Stop-and Go-Verkehr auf bayerischen Autobahnen=
Noch schlimmer von der Reisewelle betroffen waren die Autobahnen in
benachbarten Bayern, berichtet der ARBÖ. Auf der A8, Verbindung
München-Salzburg, kamen die Autofahrer in Richtung bayerischer
Metropole zwischen Rohrdorf und Autobahnkreuz München/Süd auf einer
Strecke von rund 50 Kilometern nur mehr im Schritttempo voran. Dieses
Geduldspiel für Autofahrer setzte sich auf der Ostumfahrung München
und auf der A9, Verbindung München-Nürnberg auf einer Strecke von
weiteren 50 Kilometern fort. Auch in Richtung österreichische
Schigebiete gab es auf der A8,, rund 10 Kilometern Stop-
and-Go-Verkehr.
(Forts. mögl.)
Rückfragehinweis: ARBÖ-Informationsdienst/Thomas Haider
Tel.: (++43-1) 89121-211
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