ARBÖ: Urlauberschichtwechsel und Ferienbeginn in Hamburg sorgen für erhebliche Staus

Wien (ARBÖ) - Auch am heutigen Samstag rollte wieder die
Reisewelle auf den Transitstrecken in Westösterreich und im benachbarten Bayern. Neben zahlreichen Tagesausflüglern sorgten auch der Urlauberschichtwechsel und der Winterferienbeginn in Hamburg für erhebliche Staus und stundenlange Verzögerungen, berichtet der ARBÖ.

Hauptbetroffen waren wieder einmal die Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Salzburg. In Vorarlberg kam es vor dem Pfändertunnel in Bregenz in beiden Richtungen zu kilometerlangen Staus. Vor dem Ambergtunnel in Feldkirch fanden sich die Autofahrer, die in Richtung Deutschland unterwegs waren, ebenfalls in einem bis zu 5 Kilometer langen Stau wieder. Vor dem Dalaaser Tunnel auf der S16, Arlbergschnellstraße, wurde auf Grund des starken Verkehrsaufkommens bereits in den Vormittagstunden Blockabfertigung verhängt.

Sehr viel Geduld brauchten heute Vormittag die Autofahrer auch auf der Fernpassstrecke. Zwischen Imst und Füssen gab es auf der B179, Fernpass Bundesstraße, bzw. B189, Mieminger Bundesstraße, auf einer Strecke von rund 66 Kilometern Stop- and-Go-Verkehr. Vor dem Grenztunnel Vils/Füssen und dem Leermosertunnel wurden die Kolonnen in Richtung Deutschland nur mehr blockweise abgefertigt. Auch in der Gegenrichtung kamen die Fahrzeuglenker zum Teil nur mehr im Schritttempo voran. Blockabfertigung und Staus in Richtung Arlberg waren auch auf Tiroler Seite der S16, vor dem Quadratscher- und dem Pianertunnel zwischen Landeck und Pians an der Tagesordnung. Ihrem Ruf als Staustrecke wurde die B169, Zillertal Bundesstraße, wieder einmal voll gerecht. Bei Zell/Zillertal gab es in beide Richtungen gegen 12 Uhr kein Weiterkommen mehr. Kilometerlange Staus wurden auch von der A12, Inntaltautobahn, im Großraum Kufstein sowie von der A13, Brennerautobahn, bei der Mautstelle Schönberg gemeldet. Hier war jeweils die Fahrbahn in Richtung Norden betroffen, berichtet der ARBÖ.

Auch Salzburgs Transitstrecken blieben von Staus nicht verschont. Hier waren vor allem die A10, Tauernautobahn und die B311, Pinzgauer Bundesstraße, betroffen. Auf der A10, Tauernautobahn, wurden bei Anif gegen Mittag ca. 3.000 Fahrzeuge/Stunde in Richtung Deutschland gezählt. Auf der B311 gab es bei Saalfelden für die Autofahrer in beiden Richtungen in kilometerlangen Staus kein Vorankommen.

100 Kilometer Stop-and Go-Verkehr auf bayerischen Autobahnen=

Noch schlimmer von der Reisewelle betroffen waren die Autobahnen in benachbarten Bayern, berichtet der ARBÖ. Auf der A8, Verbindung München-Salzburg, kamen die Autofahrer in Richtung bayerischer Metropole zwischen Rohrdorf und Autobahnkreuz München/Süd auf einer Strecke von rund 50 Kilometern nur mehr im Schritttempo voran. Dieses Geduldspiel für Autofahrer setzte sich auf der Ostumfahrung München und auf der A9, Verbindung München-Nürnberg auf einer Strecke von weiteren 50 Kilometern fort. Auch in Richtung österreichische Schigebiete gab es auf der A8,, rund 10 Kilometern Stop-and-Go-Verkehr.

(Forts. mögl.)

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ARBÖ-Informationsdienst/Thomas Haider

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