EU-Erweiterungskongress - Prammer: "Frauen in Europa müssen sich auf die Beine stellen"

Wien (SK) Dem "unterbelichteten weiblichen Gesicht Europas" möchte sich SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer entgegen stellen. Die SPÖ-Bundesfrauenorganisation nahm sich am Freitag das Thema EU-Erweiterung zum Anlass, gemeinsam mit dem Renner-Institut die internationale Konferenz zum Thema "Frauen und die EU-Erweiterung:
Chancen für die Gleichstellungspolitik" durchzuführen. Der erste Teil der Veranstaltung - "Frauen als Ware" - fand gestern, Donnerstag statt und widmete sich dem Frauenhandel. "Die SPÖ-Frauen werden sich mit der EU und im speziellen mit der Erweiterung der EU intensiv beschäftigen", kündigte Prammer die Erweiterung als einen künftigen Schwerpunkt an.****

"Die Frauen in Österreich sollen sensibler und offener gemacht werden für das Thema Europa", erklärte Prammer eine der Intentionen für das Engagemet der SPÖ-Frauen in diesem Bereich. Die SPÖ-Frauen beabsichtigen eine Diskussion unter den Frauen in der EU und auch in den Erweiterungsländern anzuregen. Die Parallellen für Frauen in Österreich, EU-Europa und den Erweiterungsländern liegen auf der Hand: "Frauen müssen sich auf die Beine stellen, immer wieder, um etwas zu erreichen."

Um zu einer Verbesserung der Situation für die Frauen in Österreich, der EU und den Erweiterungsländern zu gelangen und die Kooperation zu fördern, sollen enge Netzwerke geknüpft werden. "Damit soll der Frauen-Aspekt weitergeführt und ins Zentrum gerückt werden", so Prammer abschließend. (Schluss) up

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