Mobilfunk-Hoffnungsträger: PMI begrüßt neuen Minister Reichhold

Dringender Aktualisierungsbedarf bei Regelungen für den Mobilfunkausbau

Wien (OTS) - Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt: "Unnötige Expositionen müssen vermieden, unvermeidbare Strahlenexpositionen minimiert werden." Deutsche Mobilfunkbetreiber sollen durch geeignete Standortwahl für Expositionsminimierung sorgen.

"Nur wenn der Schutz der Gesundheit gewährleistet ist, kann und darf der Mobilfunk in unserer Gesellschaft eine Zukunft haben", so der Präsident des deutschen Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König, am 11.02.2002 auf der Tagung "Elektrosmog" der Evangelischen Akademie in Loccum: "Der Schutz der Gesundheit der Menschen, die den Mobilfunk selbst nutzen, aber auch derjenigen, die in der Nähe von Sendeanlagen wohnen, muss sichergestellt sein.".

Und in Österreich? Hoffen auf Reichhold, den neuen Minister aus Kärnten

"Der bereits für April 2001 in Aussicht gestellte interministerielle "Runde Tisch" sollte nun rasch seine Arbeit aufnehmen, um nicht wieder die aktuelle Entwicklung zu verpassen. Wir hoffen dabei auf den neuen Minister aus Kärnten, dem Vorreiter- und Vorzeigebundesland in Sachen Anrainerrechte und demokratieverträglichem Mobilfunkausbau", so die Loccum-Tagungsteilnehmerin Marsalek.

Deutsches Vorsorgepaket:

König: "Bisher wurde der Vorsorgegedanke nicht ausreichend berücksichtigt. Vorsorge ist für mich der Dreischritt Minimierung -Information - Forschung. Unnötige Expositionen müssen vermieden, unvermeidbare Strahlenexpositionen minimiert werden." Die NGO’s werden in die fachliche Begleitung der unabhängigen Forschungsvorhaben, für die das BfS in den nächsten drei Jahren insgesamt 17 Mio Euro vergibt, eingebunden.

Minimierung durch geeignete Standortwahl:

Deutsche Kommunen müssen Einfluss auf die Standortwahl nehmen können. "Auch wenn das Risiko für den Einzelnen wahrscheinlich klein ist, müssen wir bedenken, dass ev. Millionen Deutsche betroffen sind" , mahnte der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz. Daher sollen die Mobilfunkbetreiber nun durch geeignete Standortwahl für Expositionsminimierung sorgen, Kommunen und Bürger werden in die Netzplanung einbezogen.

Umsichtiger Handy-Gebrauch - Festnetz nutzen !

Der Präsident des BfS empfiehlt Handynutzern die Eigenvorsorge:
kurze Gespräche, nur bei gutem Empfang mobil telefonieren, Headsets und strahlungsarme Handys bzw. so oft wie möglich das Festnetz nutzen. Kindern und Jugendlichen wird zu besonderer Vorsicht geraten.

Rückfragen & Kontakt:

Plattform Mobilfunk-Initiativen
Eva Marsálek
Tel.: 02243-87366

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