- 21.02.2002, 15:25:09
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Mobilfunk-Hoffnungsträger: PMI begrüßt neuen Minister Reichhold
Dringender Aktualisierungsbedarf bei Regelungen für den Mobilfunkausbau
Wien (OTS) - Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
empfiehlt: "Unnötige Expositionen müssen vermieden, unvermeidbare
Strahlenexpositionen minimiert werden." Deutsche Mobilfunkbetreiber
sollen durch geeignete Standortwahl für Expositionsminimierung
sorgen.
"Nur wenn der Schutz der Gesundheit gewährleistet ist, kann und
darf der Mobilfunk in unserer Gesellschaft eine Zukunft haben", so
der Präsident des deutschen Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram
König, am 11.02.2002 auf der Tagung "Elektrosmog" der Evangelischen
Akademie in Loccum: "Der Schutz der Gesundheit der Menschen, die den
Mobilfunk selbst nutzen, aber auch derjenigen, die in der Nähe von
Sendeanlagen wohnen, muss sichergestellt sein.".
Und in Österreich? Hoffen auf Reichhold, den neuen Minister aus
Kärnten
"Der bereits für April 2001 in Aussicht gestellte
interministerielle "Runde Tisch" sollte nun rasch seine Arbeit
aufnehmen, um nicht wieder die aktuelle Entwicklung zu verpassen. Wir
hoffen dabei auf den neuen Minister aus Kärnten, dem Vorreiter- und
Vorzeigebundesland in Sachen Anrainerrechte und
demokratieverträglichem Mobilfunkausbau", so die
Loccum-Tagungsteilnehmerin Marsalek.
Deutsches Vorsorgepaket:
König: "Bisher wurde der Vorsorgegedanke nicht ausreichend
berücksichtigt. Vorsorge ist für mich der Dreischritt Minimierung -
Information - Forschung. Unnötige Expositionen müssen vermieden,
unvermeidbare Strahlenexpositionen minimiert werden." Die NGO’s
werden in die fachliche Begleitung der unabhängigen
Forschungsvorhaben, für die das BfS in den nächsten drei Jahren
insgesamt 17 Mio Euro vergibt, eingebunden.
Minimierung durch geeignete Standortwahl:
Deutsche Kommunen müssen Einfluss auf die Standortwahl nehmen
können. "Auch wenn das Risiko für den Einzelnen wahrscheinlich klein
ist, müssen wir bedenken, dass ev. Millionen Deutsche betroffen sind"
, mahnte der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz. Daher
sollen die Mobilfunkbetreiber nun durch geeignete Standortwahl für
Expositionsminimierung sorgen, Kommunen und Bürger werden in die
Netzplanung einbezogen.
Umsichtiger Handy-Gebrauch - Festnetz nutzen !
Der Präsident des BfS empfiehlt Handynutzern die Eigenvorsorge:
kurze Gespräche, nur bei gutem Empfang mobil telefonieren, Headsets
und strahlungsarme Handys bzw. so oft wie möglich das Festnetz
nutzen. Kindern und Jugendlichen wird zu besonderer Vorsicht geraten.
Rückfragehinweis:
Plattform Mobilfunk-Initiativen
Eva Marsálek
Tel.: 02243-87366
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