Hetzl: Modernisierung der Bildungslandschaft voll im Gange

Wien, 2002-02-21 (fpd) - Der steirische FPÖ-Nationalratsabgeordnete Mag. Gerhard Hetzl verwies im Zuge der Verhandlungen zur Novelle des Fachhochschul-Studiengesetzes im Wissenschaftsausschuß und angesichts der parlamentarischen Enquete zur Vollautonomie der Universitäten auf die positiven Entwicklungen in der tertiären Bildungslandschaft. ****

Mit der jüngsten FHStG-Novelle würde unter anderem die Möglichkeit geschaffen, Bakkalaureatsstudiengänge einzurichten. Damit sei eine langjährige Forderung der Wirtschaft nach kürzeren Ausbildungszeiten und mehr Bedarfsorientierung berücksichtigt worden, so Hetzl, wenngleich es unter Berücksichtigung der Vorlaufzeiten, die jeder neue Studiengang in Anspruch nehme, schwierig bleibe, die künftige Lage auf dem Arbeitsmarkt richtig einzuschätzen. Auch würden mit der Novelle inhaltlich nicht gerechtfertigte Hürden, die den Zugang der FH-Absolventen zu einem einschlägigen Doktoratsstudium massiv erschwerten, weitgehend abgebaut.

Nicht ohne Stolz verwies Hetzl auf das Fachhochschulangebot in seinem Heimatbundesland. Wie der jüngste Bericht des Fachhochschulrates zeige, weise die Steiermark in Relation zur Bevölkerungszahl die höchste Lehrgangsdichte auf. Die Entwicklung der Fachhochschulen sei erfreulich, so der FP-Bildungspolitiker, und eine Bereicherung des tertiären Bildungsangebots. Fachhochschulen würden die Universitätsstudien mit ihrem umfassenden wissenschaftlichen Anspruch um eine praxisnahe und arbeitsmarktorientierte Berufsausbildung auf akademischen Niveau ergänzen.

Überhaupt sei die Modernisierung der Bildungslandschaft voll im Gange. Mit der Entlassung der Universitäten in die Vollautonomie, die noch dieses Jahr erfolgen werde, setze die blau-schwarze Reformregierung den größten bildungspolitischen Meilenstein seit der Universitätsreform Wilhelm von Humboldts vor über 150 Jahren. Es sei nun an den Universitäten selbst zu zeigen, daß sie willens sind, die von der Politik bereitgestellten Voraussetzungen zu nutzen und mit akademischem Leben zu füllen, so Hetzl abschließend. (Schluß)

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