- 21.02.2002, 11:04:45
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Swarovski bringt Licht in die Gemächer von Madame de Pompadour im Schloss Versailles

Wien (OTS) - Im Rahmen der Wiederöffnung der Privatgemächer der
bekannten Mätresse Königs Ludwig XV, Madame de Pompadour, im Schloss
Versailles, empfing Helmut Swarovski eine Auszeichnung für die
hervorragende Beleuchtungsarbeit des Tiroler Unternehmens.
Am 12. Februar 2002 wurden im Schloss Versailles in Paris die
Gemächer der legendären Madame de Pompadour wiederöffnet und im
Rahmen einer Sonderausstellung den Besuchern zugänglich gemacht. Das
österreichische Familienunternehmen Swarovski mit Sitz in Wattens
übernahm die Beratung für die Beleuchtung des Appartements von Madame
de Pompadour. Im Zuge der Eröffnungsfeierlichkeiten, der rund 1000
Gäste teils adeliger Herkunft beiwohnten, wurde Helmut Swarovski für
die hervorragende Arbeit des Unternehmens geehrt. Die Beleuchtung des
Pompadour-Appartements stellt einen weiteren wichtigen Schritt in der
Zusammenarbeit von Swarovski mit dem Schloss Versailles dar, nachdem
bereits die Nachbildung des großen Kristalllüsters, der das
Königszimmer schmückt, aus dem Hause Swarovski für große Anerkennung
und Freude sorgte.
Zahlreiche historische Frauenfiguren sind heute für ihren großen
Einfluss auf die Geschichte bekannt. Eine der schillerndsten davon
ist Madame de Pompadour. Geboren am 29. Dezember 1721 als
Jeanne-Antoinette Poisson, war ihr Schicksal schon bald bestimmt. Im
Alter von neun Jahren sagte ihr eine Wahrsagerin eine Zukunft als
Mätresse eines Königs voraus. Ab diesem Tag genoss Jeanne-Antoinette
eine hervorragende Erziehung und Ausbildung. 1745 wurde
Jeanne-Antoinette unter dem Namen Marquise de Pompadour zur
offiziellen Mätresse von König Ludwig dem XV. Von diesem Zeitpunkt an
erfreute sie sich großen Einflusses auf das höfische Leben in
Versailles und brachte jenes extravagante Flair zurück, dass dem Hof
Ludwig des XV fehlte. Schon bald war sie als Mäzenin unter bildenden
Künstlern und Literaten bekannt. Außerdem forcierte sie die Fertigung
von Porzellan und gestaltet den Palast von Versailles im Stil des
Rokoko. Bis zu ihrem Tod 1764 galt sie als Freundin und enge
Vertraute von König Ludwig XV. Während ihrer 20 einflussreichen Jahre
am Hof wurde Madame de Pompadour zu einem Symbol für Frauen, die sich
über ihre traditionell bestimmte Lebenssituation hinwegsetzten und
darüber hinaus wuchsen.
In den Gemächern sind der Öffentlichkeit nun zum ersten mal
zahlreiche Portraits von Madame de Pompadour von Nattier, Boucher,
Liotard, Carle Vanloo and Drouais sowie mehr als hundertfünfzig
Exponate, wie Bilder, Möbel, Skulpturen, Bücher und Porzellan, aus
dem Eigentum der Marquise zugänglich. Die Ausstellung im Schloss
Versailles wirft neues Licht auf die Persönlichkeit dieser
außerordentlichen Frau.
Der Einsatz von Swarovski Beleuchtung bei zehn von elf Vitrinen
dieser Sonderausstellung von Schloss Versailles entspricht den
modernsten Richtlinien für Museumsbeleuchtung. Die hochwertige
Glasfasertechnologie in Verbindung mit speziell beschichteten
Reflektoren aus dem Swarovski Lichtlabor gewährleistet dem Betrachter
optimale Wahrnehmungsbedingungen, hohe Detailtreue der Exponate und
höchste Farbwiedergabe in Abstimmung mit optimalen
Beleuchtungswerten, ohne dass die Exponate durch Ultraviolett- oder
Infrarot-Licht belastet werden. Dies bedeutet, dass das wahrgenommene
Licht exakt auf die menschliche Wahrnehmungsempfindlichkeit zwischen
400 Nanometer und 800 Nanometer fixiert wurde. Dieses einzigartige
Beleuchtungsniveau resultiert aus dem hohen Anspruch, durch den sich
Swarovski in seinem Leitspruch "Freude und Funktion durch Kristall
und Licht" für seine Kunden weltweit auszeichnet.
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