Premiere für ORF-geförderten Kinofilm "nogo - Wer steht ist nicht zu bremsen":

Spielfilmdebüt von Sabine Hiebler und Gerhard Ertl ab 22. Februar im Kino - mit Mavie Hörbiger, Jasmin Tabatabai, Meret Becker, Jürgen Vogel u. v. a.

Wien (OTS) - In der Wiener UCI Kinowelt Millenniumcity feierte gestern, am Mittwoch, dem 20. Februar 2002, ein neuer österreichischer Kinofilm, der 2001 mit ORF-Beteiligung entstand, seine Premiere: "nogo - Wer steht ist nicht zu bremsen" heißt der Spielfilmerstling des Linzer Duos Sabine Hiebler und Gerhard Ertl, das seit 1987 vor allem im Bereich Experimentalfilm und Drehbuch erfolgreich zusammenarbeitet. "nogo" ist ein Tankstellen-Tryptichon in drei Episoden, das drei unterschiedliche Couple-Dynamiken behandelt: Die drei Paare werden von Meret Becker und Partner Oliver Korittke, Jasmin Tabatabai und Jürgen Vogel sowie von "Romy 2001"-Preisträgerin Mavie Hörbiger und Michael Ostrowski verkörpert. Für diese drei Paare wird eine Tankstelle am Ende der Welt zur fixen Idee, die Auseinandersetzungen der drei führen zu einer Katastrophe. In Anwesenheit der Regisseure Sabine Hiebler und Gerhard Ertl, der Hauptdarsteller Mavie Hörbiger, Michael Ostrowski, Jasmin Tabatabai und Jürgen Vogel, der DOR-Film-Produzenten Danny Krausz und Dr. Kurt Stocker sowie zahlreicher Premierengäste - darunter prominente Branchenvertreter wie Milan Dor, Helmut Grasser, Josef Aichholzer, Peter Payer, Helmut Berger, Kathrin Beck, Georges Kern, Cornelia Köndgen, Susanne Freund und Eva Spreitzhofer - wurde die Premiere von "nogo" gefeiert. Produzent Danny Krausz gab sich stolz, diesen Film, der für alle Beteiligten ein Abenteuer war, realisiert zu haben. Der besondere Reiz für die DOR Film an diesem Projekt war es, ein Erstlingswerk mit jungen Regisseuren umzusetzen. Viel Spaß hat, laut Krausz, auch die - nach "Komm, süßer Tod" - bisher zweite Zusammenarbeit mit den Sofa Surfers gemacht, die für die Filmmusik verantwortlich zeichnen. Krausz bedankte sich bei allen Beteiligten, besonders bei ORF, dem Österreichischen Filminstitut und dem Wiener Film Fonds, die den Film gefördert haben. "nogo" ist ab Freitag, dem 22. Februar 2002, in den österreichischen Kinos zu sehen, im ORF wird der Film nach Einhaltung der gesetzlichen Kinoschutzfrist frühestens im Jahr 2003 ausgestrahlt.

Zum Inhalt: Eine heruntergekommene Tankstelle irgendwo im Niemandsland. Dass Maria (Meret Becker) einfach die Toilette benützt, ist für Joe (Oliver Korittke) ein Affront, denn das Klo gehört ihm, dem Tankwart. Basta. Aber dann: Peng! Zwischen Joe und Maria funkt es, und wie. Der Beginn einer leidenschaftlichen Beziehung, die bald paranoide Züge annimmt. Joe und Maria verbarrikadieren sich in der Tankstelle, denn alle, die sich dorthin verirren, könnten ihre "folie à deux" gefährden.
Aber Joe und Maria sind nicht die Einzigen, die auf "ihre" Tankstelle fixiert sind. Lisa (Jasmin Tabatabai) und Tom (Jürgen Vogel) träumen davon, ausgerechnet diese Tankstelle zu besitzen. Fehlt nur das nötige Geld. Sparen, hart arbeiten, dran bleiben, so stellt Tom sich das vor. Doch dann: Peng! Lisa bricht zusammen, Gehirntumor. Die Ärzte geben ihr noch wenige Wochen. Ein windiger Pfleger überredet Lisa, ihre Organe zu spenden, gegen viel Geld, versteht sich. Während Lisa den Kampf gegen den Tod aufgegeben hat und alles apathisch über sich ergehen lässt, will Tom nicht an das Ende ihrer Träume glauben. Noch gibt es Hoffnung - auf Lisas Heilung und auf die Tankstelle. Rosa (Mavie Hörbiger) hat auf der Tankstelle nichts verloren. Sie will zu einem Begräbnis, und das so schnell wie möglich. Nur dass ihr Auto ausgerechnet dort seinen Geist aufgibt. Sie ruft einen Bekannten an und bittet ihn, sie abzuholen und zum Begräbnis zu fahren. Und dann: Peng! Sam (Michael Ostrowski), Gangster mit Träumen vom Fliegen, findet Rosa mehr als nett. Nach einer gemeinsamen Nacht stolpern die beiden in einen absurden Banküberfall, entkommen mit der Beute, brauchen aber ein Fluchtauto. Der Schlüssel zur Freiheit liegt in der Tankstelle, in Rosas dort abgestelltem Auto.

"nogo - Wer steht ist nicht zu bremsen" ist eine Produktion der Wiener DOR Film, entstanden mit Unterstützung von ORF (Film/Fernsehabkommen), ÖFI und WFF.

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