• 21.02.2002, 09:37:37
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Premiere für ORF-geförderten Kinofilm "nogo - Wer steht ist nicht zu bremsen":

Spielfilmdebüt von Sabine Hiebler und Gerhard Ertl ab 22. Februar im Kino - mit Mavie Hörbiger, Jasmin Tabatabai, Meret Becker, Jürgen Vogel u. v. a.

Wien (OTS) - In der Wiener UCI Kinowelt Millenniumcity feierte
gestern, am Mittwoch, dem 20. Februar 2002, ein neuer
österreichischer Kinofilm, der 2001 mit ORF-Beteiligung entstand,
seine Premiere: "nogo - Wer steht ist nicht zu bremsen" heißt der
Spielfilmerstling des Linzer Duos Sabine Hiebler und Gerhard Ertl,
das seit 1987 vor allem im Bereich Experimentalfilm und Drehbuch
erfolgreich zusammenarbeitet. "nogo" ist ein Tankstellen-Tryptichon
in drei Episoden, das drei unterschiedliche Couple-Dynamiken
behandelt: Die drei Paare werden von Meret Becker und Partner Oliver
Korittke, Jasmin Tabatabai und Jürgen Vogel sowie von "Romy
2001"-Preisträgerin Mavie Hörbiger und Michael Ostrowski verkörpert.
Für diese drei Paare wird eine Tankstelle am Ende der Welt zur fixen
Idee, die Auseinandersetzungen der drei führen zu einer Katastrophe.
In Anwesenheit der Regisseure Sabine Hiebler und Gerhard Ertl, der
Hauptdarsteller Mavie Hörbiger, Michael Ostrowski, Jasmin Tabatabai
und Jürgen Vogel, der DOR-Film-Produzenten Danny Krausz und Dr. Kurt
Stocker sowie zahlreicher Premierengäste - darunter prominente
Branchenvertreter wie Milan Dor, Helmut Grasser, Josef Aichholzer,
Peter Payer, Helmut Berger, Kathrin Beck, Georges Kern, Cornelia
Köndgen, Susanne Freund und Eva Spreitzhofer - wurde die Premiere von
"nogo" gefeiert. Produzent Danny Krausz gab sich stolz, diesen Film,
der für alle Beteiligten ein Abenteuer war, realisiert zu haben. Der
besondere Reiz für die DOR Film an diesem Projekt war es, ein
Erstlingswerk mit jungen Regisseuren umzusetzen. Viel Spaß hat, laut
Krausz, auch die - nach "Komm, süßer Tod" - bisher zweite
Zusammenarbeit mit den Sofa Surfers gemacht, die für die Filmmusik
verantwortlich zeichnen. Krausz bedankte sich bei allen Beteiligten,
besonders bei ORF, dem Österreichischen Filminstitut und dem Wiener
Film Fonds, die den Film gefördert haben. "nogo" ist ab Freitag, dem
22. Februar 2002, in den österreichischen Kinos zu sehen, im ORF wird
der Film nach Einhaltung der gesetzlichen Kinoschutzfrist frühestens
im Jahr 2003 ausgestrahlt.

Zum Inhalt: Eine heruntergekommene Tankstelle irgendwo im
Niemandsland. Dass Maria (Meret Becker) einfach die Toilette benützt,
ist für Joe (Oliver Korittke) ein Affront, denn das Klo gehört ihm,
dem Tankwart. Basta. Aber dann: Peng! Zwischen Joe und Maria funkt
es, und wie. Der Beginn einer leidenschaftlichen Beziehung, die bald
paranoide Züge annimmt. Joe und Maria verbarrikadieren sich in der
Tankstelle, denn alle, die sich dorthin verirren, könnten ihre "folie
à deux" gefährden.
Aber Joe und Maria sind nicht die Einzigen, die auf "ihre" Tankstelle
fixiert sind. Lisa (Jasmin Tabatabai) und Tom (Jürgen Vogel) träumen
davon, ausgerechnet diese Tankstelle zu besitzen. Fehlt nur das
nötige Geld. Sparen, hart arbeiten, dran bleiben, so stellt Tom sich
das vor. Doch dann: Peng! Lisa bricht zusammen, Gehirntumor. Die
Ärzte geben ihr noch wenige Wochen. Ein windiger Pfleger überredet
Lisa, ihre Organe zu spenden, gegen viel Geld, versteht sich. Während
Lisa den Kampf gegen den Tod aufgegeben hat und alles apathisch über
sich ergehen lässt, will Tom nicht an das Ende ihrer Träume glauben.
Noch gibt es Hoffnung - auf Lisas Heilung und auf die Tankstelle.
Rosa (Mavie Hörbiger) hat auf der Tankstelle nichts verloren. Sie
will zu einem Begräbnis, und das so schnell wie möglich. Nur dass ihr
Auto ausgerechnet dort seinen Geist aufgibt. Sie ruft einen Bekannten
an und bittet ihn, sie abzuholen und zum Begräbnis zu fahren. Und
dann: Peng! Sam (Michael Ostrowski), Gangster mit Träumen vom
Fliegen, findet Rosa mehr als nett. Nach einer gemeinsamen Nacht
stolpern die beiden in einen absurden Banküberfall, entkommen mit der
Beute, brauchen aber ein Fluchtauto. Der Schlüssel zur Freiheit liegt
in der Tankstelle, in Rosas dort abgestelltem Auto.

"nogo - Wer steht ist nicht zu bremsen" ist eine Produktion der
Wiener DOR Film, entstanden mit Unterstützung von ORF
(Film/Fernsehabkommen), ÖFI und WFF.

Rückfragehinweis: ORF-Pressestelle

Ruza Holzhacker
(01) 87878 - DW 14703
http://programm.orf.at
http://kundendienst.orf.at

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