• 21.02.2002, 09:25:55
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Hohes Wachstumstempo der Wiener Städtischen Gruppe im Jahr 2001

Wien (OTS) - Die Wiener Städtische Gruppe kann im Jahr 2001 trotz
der schwierigen Kapitalmarktsituation laut vorläufigen Zahlen ein
respektables Geschäftsergebnis aufweisen. Das Ausland leistete mit
einem Wachstumsschub von 31,3 Prozent und einer Prämiensumme von
687,08 Mio. EUR (9.454,43 Mio. ATS) einen wesentlichen Beitrag zur
guten Entwicklung. Im Inland stieg der Prämienumsatz um 6,8 Prozent
auf 2.590,23 Mio. EUR (35.642,34 Mio. ATS). Dies gab das Unternehmen
anlässlich eines Pressegespräches am 21. Februar 2002 in Wien
bekannt.

Generaldirektor Dr. Günter Geyer: "Schwerpunkt im vergangenen Jahr
war eine weitere Forcierung des Auslandsgeschäftes. Mit dem Erwerb
von fünf Gesellschaften in Polen, Rumänien, Kroatien und der Slowakei
ist uns dies voll und ganz gelungen. Über die Landesgrenzen hinaus
gehören nunmehr bereits zwölf Unternehmen in neun Ländern zur Gruppe,
im Inland sind es sieben Gesellschaften. Intensiv wird zur Zeit an
einem Markteintritt in Bulgarien und Serbien gearbeitet. Noch binnen
Jahresfrist soll dieser vollzogen sein - damit wird die Wiener
Städtische zu einem der wichtigsten Versicherer am Balkan."
Verantwortlich für den hervorragenden zweiten Rang insgesamt in den
Ländern Osteuropas sind die Auslandsgesellschaften in Tschechien, der
Slowakei und Ungarn. Die größte Auslandstochter Kooperativa Prag - im
Vorjahr als drittbestes Unternehmen Tschechiens ausgezeichnet -
steigerte ihre Prämien im Jahr 2001 um 24,1 Prozent auf 424,54 Mio.
EUR (5.841,80 Mio. ATS).

In der Slowakei konnten die Kooperativa Bratislava und die
Komunalna durch die Liberalisierung des Autoversicherungsgeschäftes
knapp 400.000 Kfz-Versicherungsverträge abschließen und damit den
zweiten Rang hinter dem ehemaligen Monopolisten Slovenska poistovna
auf diesem stark umkämpften Markt erreichen.

Von Oktober 2001 bis Jänner 2002 wurden dadurch bereits rund 1,4

Mrd. SKK (31,80 Mio. EUR/437,63 Mio. ATS) lukriert. Insgesamt nahmen
die beiden slowakischen Gesellschaften im Jahr 2001 Prämien in der
Höhe von 78,94 Mio. EUR (1.086,24 Mio. ATS) ein.

Mit der Union Biztosító ist die Wiener Städtische seit drei Jahren
in Ungarn tätig. Die Prämiensteigerung der Gesellschaft von 92,8
Prozent auf 17,84 Mio. EUR (245,48 Mio. ATS) im vergangenem Jahr
übertraf das regionale Marktwachstum um mehr als das Zehnfache. Die
in den vergangenen Jahren stark wachsende ungarische
Versicherungswirtschaft hat sich auf der Höhe des Rekordjahres 2000
weitestgehend stabilisiert.

Zweistellige Zuwachsraten im Inland erzielten im letzten Jahr der
Industrie- und Transportversicherer Montan (plus 48,1 Prozent), die
CA-Versicherung (plus 12,1 Prozent) und die Union (plus 15,2
Prozent). Besonders erfolgreich war auch die Donau Versicherung mit
Prämien von 513,58 Mio. EUR (7.067,01 Mio. ATS). Die S-Versicherung
und die Wüstenrot Versicherung, die zu je rund 30 Prozent zur Wiener
Städtischen Gruppe gehören, schrieben einen Umsatz von 1.335,06 Mio.
EUR (18.370,83 Mio. ATS).

Insgesamt erreichte die Gruppe im Vorjahr ein Prämienvolumen von
3.277,33 Mio. EUR (45.097,04 Mio. ATS) und damit eine
Wachstumssteigerung von 11,2 Prozent.

Wiener Städtische Aktiengesellschaft überschreitet
20-Milliarden-Schilling-Schallmauer, gute Entwicklung in den
Sachsparten und bei den Kosten

Laut vorläufigen Ergebnissen überschritten die direkt verrechneten
Prämieneinnahmen der börsennotierten Wiener Städtischen Allgemeinen
Versicherung AG im Jahr 2001 die 20-Milliarden-Schilling-Marke
(1.455,62 Mio. EUR/20.029,77 Mio. ATS). Gegenüber dem Vorjahr
bedeutet dies eine Steigerung von insgesamt 4,8 Prozent. Gleichzeitig
wuchsen die Versicherungsleistungen im selben Zeitraum auf 1.122,90
Mio. EUR (15.451,44 Mio ATS) - das entspricht einer Erhöhung von 6,6
Prozent.

In der Schaden-/Unfallversicherung lag die Wiener Städtische mit
einem Prämienplus von 6,9 Prozent auf 616,44 Mio. EUR (8.482,40 Mio.
ATS) deutlich über dem Marktwachstum. Zu dieser guten Entwicklung
haben vor allem die Sachsparten Feuer- und Sturmschadenversicherung
sowie die Kfz-Haftpflicht und -Kaskoversicherung beigetragen.
Erfreulich war auch der Rückgang der
Schaden-/Unfallversicherungs-Leistungen um 11,1 Prozent auf 407,76
Mio. EUR (5.610,90 Mio. ATS), da vor allem Feuer-Großereignisse und
Unwetterschäden weitgehend ausblieben.

In der Auto-Versicherung zeichnete sich eine leichte Verbesserung
des Schadensatzes, u.a. durch die Rücknahme von Rabatten, vermehrte
Risikoselektion und den Rückgang der Sturm- und Hagelschäden, ab. Das
Prämienvolumen stieg im vergangenen Jahr auf 229,89 Mio. EUR
(3.163,36 Mio. ATS; plus 5,8 Prozent). Die Leistungen - ohne
Verkaufs- und Verwaltungskosten - betrugen 199,86 Mio. EUR (2.750,07
Mio. ATS).

In der Krankenversicherung beliefen sich die Prämieneinnahmen auf
253,25 Mio. EUR (3.484,80 Mio. ATS). Damit konnte im Vergleich zum
Jahr 2000 eine Erhöhung von 3,4 Prozent verbucht werden. Die
Krankenversicherungsleistungen erhöhten sich auf einen Betrag von
207,76 Mio. EUR (2.858,84 Mio. ATS; plus 2,3 Prozent).

In der Lebensversicherung ist der Zuwachs mit plus 3,3 Prozent
geringer ausgefallen als im Vorjahr: Infolge der angespannten
Kapitalmarktsituation gegen Ende des Jahres nahm die Wiener
Städtische Einmalerläge mit erhöhter, nicht marktkonformer Verzinsung
nicht mehr an. Das Prämienvolumen betrug 585,92 Mio. EUR (8.062,43
Mio. ATS) und wird getragen durch Einnahmen aus Lebensversicherungen
gegen laufende Prämie für langfristige Vorsorgeprodukte, die um 5,1
Prozent zulegten. Der Anstieg bei den Versicherungsleistungen im
Ausmaß von 29,6 Prozent war u.a. bedingt durch das Abreifen
kurzfristiger Einmalerläge, die 1996 noch knapp vor der
Einkommenssteuerreform abgeschlossen wurden.

Deutliche Entlastungen zeichneten sich im gesamten Kostenbereich
ab. Dieser Posten verminderte sich um 5,2 Prozent auf 274,45 Mio. EUR
(3.776,51 Mio. ATS).

Die Kapitalanlagen der Wiener Städtischen beliefen sich mit Ende
Dezember 2001 auf 6.712,61 Mio. EUR (92.367,53 Mio. ATS) und lagen
damit um 3,9 Prozent höher.
Das Finanzergebnis war stark geprägt durch die Turbulenzen an den
internationalen Finanzmärkten und sank auf 308,61 Mio. EUR (4.246,57
Mio. ATS).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) wird sich
auf dem Niveau des Jahres 2000 einpendeln (19,66 Mio. EUR/270,53 Mio.
ATS).

Rückfragehinweis:

Wiener Städtische Presseabteilung
Mag. Barbara Hagen-Grötschnig,
Tel.: (01) 531 39-1027
mailto:[email protected]
Die Presseaussendungen der Wiener Städtischen finden Sie auch
unter http://www.wienerstaedtische.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WSV/WSV/OTS

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