ÖBB: Hilfslieferung nach Rumänien

Am 20. Februar verlassen 120 Spitalsbetten und weitere Hilfsgüter Graz

Graz (ÖBB) - Am 20. Februar 2002 startet ein Hilfszug für Rumänien im ÖBB-Bahnhof Graz-Puntigam. Mehr als 120 Spitalsbetten und weitere Hilfsgüter gehören zur Grundausstattung eines Infektions-Krankenhaus in der Industriestadt Craiova. Die ÖBB haben Organisation und Durchführung der gesamten Transportlogistik übernommen.****

Transportlogistik - ÖBB als kompetenter Partner

Die ÖBB, Caritas, der Rotary Club Feldbach und die Privatinitiative von Frau Gerti Neubauer organisieren gemeinsam den umfangreichen Transport, bestehend aus Krankenhausbetten, Matratzen und Bekleidung. Das Ziel für die Komplettierung der Strukturvorgaben im rumänischen Krankenhaus war, die Betten so rasch als möglich nutzen zu können. Hier erwiesen sich die ÖBB mit ihrem Güterverkehrsbereich Rail Cargo Austria als kompetenter Partner. Die gesamte Transportlogistik, Fahrtroute und auch die Zollformalitäten organisierte Rail Cargo Austria mit ihrer 100% ÖBB-Tochter Express-Interfracht, die damit ihr Know How über den osteuropäischen Raum zur Verfügung stellt. Die Fahrtroute führt über die steirische Ostbahn nach Ungarn und Rumänien.

Hilfe durch Selbsthilfe

Unter diesem Motto stehen die humanitären Initiativen aus der Steiermark. Gerade die Industriestadt Craiova, im südlichen Landesteil Rumäniens gelegen, hat diese Hilfe bitter nötig. Den über 300.000 Einwohnern stehen nur drei Krankenhäuser zur Verfügung. Für die Bekämpfung der "Volkskrankheit" Lungentuberkulose ist überhaupt nur eine desolate Infektionsklinik vorhanden. Genau dieser Spezialklinik gilt das Hauptaugenmerk der Helfer aus der Steiermark.

Unbürokratische Unterstützung aus der Steiermark

Die mittlerweile zehnte Hilfslieferung aus der Steiermark ist die bislang umfangreichste und glit ebenso wie die vorangegangenen der Modernisierung dieses Infektions-Krankenhauses in Craiova. Vordringliches Ziel ist die Schaffung einer Diagnose- und Therapiemöglichkeit für die infektiöse Lungentuberkulose. Bislang war in Rumänien die Behandlung dieser Krankheit kaum oder gar nicht möglich. Nach der Schaffung von Diagnosemöglichkeiten - es wurden in der Vergangenheit unter anderem drei Labors und die Blutbank auf modernen Stand gebracht - ist nun auch der zweite Schritt, die Therapiemöglichkeit der Infektionskranken in der Realisierungsphase.

Rückfragen & Kontakt:

Kommunikation Steiermark, Kärnten und Osttirol
Tel.: ++43 (0) 4242 93000 3131
Fax.: ++43 (0) 4242 93000 3139
E-mail: christoph.posch@kom.oebb.at
Internet: www.oebb.at

Ing. Christoph Posch

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBB/NBB