• 20.02.2002, 13:24:19
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  • OTS0163 OTW0163

ÖBB: Hilfslieferung nach Rumänien

Am 20. Februar verlassen 120 Spitalsbetten und weitere Hilfsgüter Graz

Graz (ÖBB) - Am 20. Februar 2002 startet ein Hilfszug für Rumänien
im ÖBB-Bahnhof Graz-Puntigam. Mehr als 120 Spitalsbetten und weitere
Hilfsgüter gehören zur Grundausstattung eines Infektions-Krankenhaus
in der Industriestadt Craiova. Die ÖBB haben Organisation und
Durchführung der gesamten Transportlogistik übernommen.****

Transportlogistik - ÖBB als kompetenter Partner

Die ÖBB, Caritas, der Rotary Club Feldbach und die Privatinitiative
von Frau Gerti Neubauer organisieren gemeinsam den umfangreichen
Transport, bestehend aus Krankenhausbetten, Matratzen und Bekleidung.
Das Ziel für die Komplettierung der Strukturvorgaben im rumänischen
Krankenhaus war, die Betten so rasch als möglich nutzen zu können.
Hier erwiesen sich die ÖBB mit ihrem Güterverkehrsbereich Rail Cargo
Austria als kompetenter Partner. Die gesamte Transportlogistik,
Fahrtroute und auch die Zollformalitäten organisierte Rail Cargo
Austria mit ihrer 100% ÖBB-Tochter Express-Interfracht, die damit ihr
Know How über den osteuropäischen Raum zur Verfügung stellt. Die
Fahrtroute führt über die steirische Ostbahn nach Ungarn und
Rumänien.

Hilfe durch Selbsthilfe

Unter diesem Motto stehen die humanitären Initiativen aus der
Steiermark. Gerade die Industriestadt Craiova, im südlichen
Landesteil Rumäniens gelegen, hat diese Hilfe bitter nötig. Den über
300.000 Einwohnern stehen nur drei Krankenhäuser zur Verfügung. Für
die Bekämpfung der "Volkskrankheit" Lungentuberkulose ist überhaupt
nur eine desolate Infektionsklinik vorhanden. Genau dieser
Spezialklinik gilt das Hauptaugenmerk der Helfer aus der Steiermark.

Unbürokratische Unterstützung aus der Steiermark

Die mittlerweile zehnte Hilfslieferung aus der Steiermark ist die
bislang umfangreichste und glit ebenso wie die vorangegangenen der
Modernisierung dieses Infektions-Krankenhauses in Craiova.
Vordringliches Ziel ist die Schaffung einer Diagnose- und
Therapiemöglichkeit für die infektiöse Lungentuberkulose. Bislang war
in Rumänien die Behandlung dieser Krankheit kaum oder gar nicht
möglich. Nach der Schaffung von Diagnosemöglichkeiten - es wurden in
der Vergangenheit unter anderem drei Labors und die Blutbank auf
modernen Stand gebracht - ist nun auch der zweite Schritt, die
Therapiemöglichkeit der Infektionskranken in der Realisierungsphase.

Rückfragehinweis: Ing. Christoph Posch

Kommunikation Steiermark, Kärnten und Osttirol
Tel.: ++43 (0) 4242 93000 3131
Fax.: ++43 (0) 4242 93000 3139
E-mail: [email protected]
Internet: www.oebb.at

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