- 20.02.2002, 09:04:48
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AK Veranstaltung vom 27. Februar bis 2. März 2002: Strategien gegen Armut und soziale Ausgrenzung
Wien (AK) - Arm und sozial ausgegrenzt? - Die Gründe dafür können
vielfältig sein: Gesellschaftliche Vorurteile zB auf Grund der
Herkunft, geringes Bildungsniveau und mangelnde Zukunftschancen,
Verlust des Arbeitsplatzes oder der Wohnung, Scheidung, Behinderung.
Armut und soziale Ausgrenzung sind häufig auf gewisse Stadtteile
konzentriert. Obwohl das Problem in Wien weniger gravierend ist als
in anderen Großstädten ist auch hier die Zahl der Menschen, die unter
der Armutsgrenze leben, stark im Ansteigen. Auch die Konzentration
auf einzelne Stadtteile ist deutlich merkbar. Bei der zweitägigen
AK-Konferenz "Stadt der Menschen - Strategien gegen Armut und soziale
Ausgrenzung" sollen durch Zusammenarbeit von Menschen aus
verschiedenen Lebens- und Tätigkeitsbereichen Strategien für eine
Stadt der Zukunft entwickelt werden, die allen BewohnerInnen gleiche
Chancen auf gute Lebensqualität bietet.
Am Mittwoch, 27. Februar, findet eine Auftaktveranstaltung statt, bei
der internationale ExpertInnen am Beispiel von New York, Rotterdam,
Wien und Porto Alegre in Brasilien ihre Sicht für die Ursachen des
Problems darlegen, beispielsweise die Folgen der Globalisierung für
Armut und soziale Ausgrenzung, und berichten, welche Maßnahmen in den
verschiedenen Städten dagegen getroffen werden.
Mittwoch, 27. Februar, ab 17.00 Uhr bis Samstag, 2. März 2002
Bildungszentrum der AK Wien
1040, Theresianumgasse 16-18
Wir würden uns sehr freuen, eine Vertreterin oder einen Vertreter
Ihrer Redaktion bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
Programm:
Mittwoch, 27. Februar 2002, Beginn 17.00 Uhr
Herbert Tumpel, AK Präsident
Begrüßung
Peter Marcuse, Columbia University New York, Urban Planning
Die Auswirkungen der Globalisierung für Armut und soziale Ausgrenzung
am Beispiel New York
Ingrid Lübke, Universität Kassel und Myranda Mulder, Soziale
Koordinatorin im Bezirk "Centrum" in Rotterdam
"Ungeteilte Stadt" Rotterdam - Räumliche und soziale Strategien
zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Werner Faymann, Stadtrat für Wohnen und Stadterneuerung
Maßnahmen zur Vermeidung von Armut und sozialer Ausgrenzung im
Bereich Wohnen und Stadterneuerung in Wien
Peter Marcuse, Columbia University New York, Urban Planning
Demokratie als Maßnahme gegen Armut am Beispiel Porto Alegre,
Brasilien
Donnerstag, 28. Februar 2002
9.30 Uhr Konferenzbeginn
Die soziale Stadtpolitik und deren Erfolgsfaktoren, Workshops
Mittagspause
Jens Dangschat
Strategiebeispiele gegen Ausgrenzung und Armut
Entwickeln der Vision unserer Stadt
Freitag, 1. März 2002
9.00 Uhr Beginn
Open Space - Traum und Wirklichkeit - Umsetzen der Vision
Mittagspause
Ergebnisse aus den Workshops und Bearbeiten von Umsetzungsstrategien
17.30 Uhr Ende
Samstag, 2. März 2002
10.00 Uhr Exkursion ins Wiener Ziel 2 - Gebiet (Teile der Bezirke 2
und 20)
Rückfragehinweis: AK Wien Presse
Doris Strecker
Tel. (01) 501 65 2677
email: [email protected]
http://www.akwien.at
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